Am Freitagabend fand zum 21. Mal der beliebte Näbelriiter-Ball im und um das Restaurant Kreuz statt
Die Näbelriiter luden auch dieses Jahr wieder zum traditionellen Näbelriiter-Ball. Der Besucherrekord aus dem letzten Jahr konnte zwar nicht ganz eingestellt werden, dennoch ...
Am Freitagabend fand zum 21. Mal der beliebte Näbelriiter-Ball im und um das Restaurant Kreuz statt
Die Näbelriiter luden auch dieses Jahr wieder zum traditionellen Näbelriiter-Ball. Der Besucherrekord aus dem letzten Jahr konnte zwar nicht ganz eingestellt werden, dennoch kamen weit mehr als 500 Fasnachts-Begeisterte aus Niederwil und der Region und feierten bis in den Morgen.
Wir hatten Glück, dass die neue Besitzerin des Restaurant Kreuz uns ebenfalls unterstützt hat, den Ball zu veranstalten», freut sich Cliquen-Mitglied Martin Bräuer. Es sei Tradition, dass der Ball dort stattfinde. Das habe schliesslich mehr Charme als in einer Turnhalle. Ausserdem könnten sich die älteren Ball-Besucher dorthin zurückziehen und es sich gemütlich machen. Bewirtet wurden die Besucher im Restaurant nicht nur mit italienischen, sondern auch mit Schweizer Spezialitäten. Passend zum Motto des Balls, der unter dem Titel «Ab uf d’Alp» stand, gab es unter anderem leckere Älplermagronen. Auch die Outfits der 14 Cliquen-Mitglieder wurden – wie jedes Jahr – gemäss dem Motto von einer eigenen Schneiderin massangefertigt. Der Wagen der Clique wurde darüber hinaus zur urigen Berghütte umdekoriert – samt Kletterwand und Brunnen.
Solidarität unter den Cliquen
Neben dem Restaurant stellten die Näbelriiter zwei Zelte auf. Eines der beiden war als gemütliche Kaffeestube eingerichtet, während es im Musikzelt so richtig zur Sache ging: Neun verschiedene Guggenmusiken aus der Region – unter anderem aus Niederwil, Tägerig oder vom Rohrdorferberg – spielten bis morgens um zwei Uhr auf. Ganz spontan hätten sich ausserdem die Sumpfberghüüler, die gerade auf dem Heimweg von Küssnacht waren, angefragt, ob sie vorbeikommen dürften, erzählt Martin Bräuer: «Das zeigt, dass man sich gegenseitig unterstützt». Unterstützung bekam die Männer-Clique aber noch von anderer Seite: Die Rüss Chatze aus Niederwil halfen in diesem Jahr bei der Bewirtung mit. Allein hätten wir das nicht stemmen können, sagt Bräuer. Denn die Näbelriiter dürfen laut Satzung nicht mehr als 15 Mitglieder haben. Zumal der Andrang am Ballabend auch in diesem Jahr riesig war: «Zu Spitzenzeiten sind 500 Leute auf dem Gelände gewesen», sagt Bräuer, der wie seine Kollegen am Wochenende wohl nicht allzu viel Schlaf abbekommen hat. (ml)