Mobiler Pumptrack vom Kanton steht vom 8. Juli bis 12. August auf dem Pausenplatz des Schulhauses
Freizeitangebote vor der Haustüre sind rar. Mit dem mobilen Pumptrack bietet der Gemeinderat Kindern und Jugendlichen ein sportives Vergnügen für die Ferienzeit.
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Mobiler Pumptrack vom Kanton steht vom 8. Juli bis 12. August auf dem Pausenplatz des Schulhauses
Freizeitangebote vor der Haustüre sind rar. Mit dem mobilen Pumptrack bietet der Gemeinderat Kindern und Jugendlichen ein sportives Vergnügen für die Ferienzeit.
hat eine neue Attraktion in der Gemeinde. Mitten auf dem Pausenplatz der Schule steht seit Ferienbeginn ein mobiler Pumptrack. Die Gemeinde mietete ihn vom Kanton. Wer ihn will, muss sich meist lange gedulden. «Der Gemeinderat wollte den mobilen Pumptrack bereits für die letzten Sommerferien buchen. Da war er schon ausgebucht», führt Vizeammann Yves Moser aus. Für diese Sommerferien hat es nun geklappt. Die Idee für die sportive Freizeitbeschäftigung kam von Schulhauswart André Leuenberger.
Vereine halfen beim Aufbau mit
Der mobile Pumptrack wurde am Samstag just zu Ferienbeginn von verschiedenen Vereinsmitgliedern aufgestellt. Sie schraubten die rund 20 Einzelelemente zusammen. Zusätzlich wurde eine Tafel mit Regeln aufgestellt. Der Pumptrack darf jeweils zwischen 9 und 21.30 Uhr befahren werden. Die Haftung unterliegt Benutzerinnen und Benutzern. Der Gemeinderat möchte Kindern und Jugendlichen mit dem Pumptrack eine attraktive Bewegungsmöglichkeit vor der Haustüre anbieten, um Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer zu trainieren. Und das erst noch an der frischen Luft. Der Rundkurs verfügt über viele Wellen und erhöhte Kurven. Er kann mit Fahrrädern, Skateboards, Scootern und Laufrädern befahren werden. Nicht erlaubt sind motorisierte Gefährte.
Driften beschädigt den Kiesplatz
Bereits an der Sommer-Gmeind vom 21. Juni informierte der Gemeinderat unter «Verschiedenes» über den mobilen Pumptrack. Die Idee war, ihn beim neu sanierten Kiesplatz neben der Entsorgungsstelle zu platzieren. «Der Kiesplatz eignete sich leider nicht als Standort. Der Pumptrack braucht eine ebene Fläche», so Moser.
Statt für den Pumptrack wird der Kiesplatz nun für illegalen Schleuderspass von Auto- oder Töfffahrern benutzt. Deutlich sind kreisrunde Fahrspuren zu sehen. «Der seit Ende Mai sanierte Kiesplatz wird durch das Driften regelrecht kaputt gemacht. Bei Regen bilden sich in den Fahrspuren bereits Pfützen», sagt Moser. Anfang Juli rief der Gemeinderat die Bevölkerung auf, Beobachtungen zu melden. «Der Gemeinderat behält sich vor, Anzeige wegen Sachbeschädigung zu erstatten.»
Debora Gattlen