Eine Biberfamilie wollte den Chlauslauf mit einem Staudamm stoppen, doch die Organisatoren überwanden dieses Hindernis mit Bravour
Eisige Kälte, viel Schnee und eine tierische Überraschung: Der Chlauslauf wird in die Annalen eingehen, denn die Organisatoren hatten alle ...
Eine Biberfamilie wollte den Chlauslauf mit einem Staudamm stoppen, doch die Organisatoren überwanden dieses Hindernis mit Bravour
Eisige Kälte, viel Schnee und eine tierische Überraschung: Der Chlauslauf wird in die Annalen eingehen, denn die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun, um die winterliche Herausforderung zu bewältigen.
Der 43. Chlauslauf war einer der schwierigsten in all den Jahren. Nicht wegen der Strecke, die ziemlich gleich geblieben ist, sondern aufgrund der besonderen Umstände. Angefangen hat es mit dem Schneefall von Freitagabend und in der Nacht am Samstag. Die Organisatoren vom Tennis- und Squashclub Rohrdorferberg hatten alle Hände voll zu tun, um die Schneeräumung zu bewältigen. Als wäre das nicht genug, stiess man beim Streckenablaufen auf ein grösseres Problem: Eine Biberfamilie mitten im Rohrdorfer Wald hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Helfer auf die Probe zu stellen und einen Biberdamm zu bauen, der die Strecke mit einer Überschwemmung blockierte. Doch auch das war für die zahlreichen Helfenden und Organisatoren kein Problem. «Es war eine strenge Arbeit. Zuerst mussten wir den Gerüstbauer kontaktieren und das Material besorgen, und danach mit viel Aufwand die 20 Meter lange provisorische Brücke aufbauen», sagte OK-Präsident Leonz Senn. So stand nach dieser Herausforderung dem Chlauslauf nichts mehr im Weg. Trotz den Bedingungen und der Kälte lockte es 704 Teilnehmenden zum Chlauslauf. Zwar waren 810 angemeldet, aber trotzdem gibt sich Leonz Senn zufrieden: «Für die Wetterverhältnisse war es sehr erfreulich. Auch in der Organisation lief es sehr gut. Dank der vielen tollen und engagierten freiwilligen Helfenden, die mit vollem Einsatz dabei waren.»
Rinor Zukaj