Bei der Dorfplatzfasnacht am «Schmudo» war die ganze Bevölkerung auf den Beinen
Das närrische Treiben auf dem Dorfplatz lockte am «Schmudo» Fasnachtsbegeisterte jeden Alters auf den Dorfplatz.
Ein Böllerknall eröffnete am Donnerstagabend ...
Bei der Dorfplatzfasnacht am «Schmudo» war die ganze Bevölkerung auf den Beinen
Das närrische Treiben auf dem Dorfplatz lockte am «Schmudo» Fasnachtsbegeisterte jeden Alters auf den Dorfplatz.
Ein Böllerknall eröffnete am Donnerstagabend offiziell die Dorfplatzfasnacht in Niederwil. Kurz darauf formierten sich die Fasnachtsvereine und zogen im Sternenmarsch feierlich auf dem Festplatz ein, der vor Besuchern aus allen Nähten platzte. Konfettiregen und bengalisches Feuer begleiteten den Einzug, während die Schränzerclique aufspielte. Vor rund 33 Jahren sei am «Schmudo» gar nichts mehr im Dorf gegangen, bevor unter dem damaligen Cliquenmeister und Ex-Gemeindeammann Wädi Koch die Dorfplatzfasnacht ins Leben gerufen wurde, erinnerte sich Ex-Ehrenschränzerin Marlis Töngi. «Heute ist es ein richtiges Dorffest», sagte sie. Organisiert wurde das bunte Treiben, bei dem auch andere Vereine wie der FC oder das Seniorenteam mitwirkten, von den Fasnachtsvereinen – allen voran die Ex-Ehrenschränzer, das Supperteam, die Rüsschatze sowie die Näbelriiter. Letztere waren mit einem komplett neuen Wagen vor Ort: «Nach 20 Jahren ist es Zeit gewesen, der alte war einfach durch», sagte Martin Breuer. Das diesjährige Motto Apokalypse passe zur Zeit, sei aber nicht negativ gemeint. «Es kann auch ein Aufbruch sein», fand Breuer. Motto hin oder her: die Besucherinnen und Besucher genossen den Anlass jedenfalls – vor allem die Kinder und Jugendlichen, auf die an jedem Stand ein Spiel und am Ende ein Preis wartete: «Wir kommen jedes Jahr. Die Spiele sind megaspannend», sagte Andjela Peric. Schade, dass die Fasnächtler am heutigen Dienstag wieder die Macht im Dorf abgeben müssen. Aber sonst wäre die Fasnachtszeit ja schliesslich nichts besonderes mehr. (ml)