Wasserspringen: Vom Rückschlag zur Krönung: Michelle Heimberg wird zur Wasserspringerin des Jahres gekürt
Nach einigen Misserfolgen erhielt die Fislisbacherin Michelle Heimberg kurz vor Ostern eine erfreuliche Nachricht: Sie wurde Europas Wasserspringerin des Jahres.
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Wasserspringen: Vom Rückschlag zur Krönung: Michelle Heimberg wird zur Wasserspringerin des Jahres gekürt
Nach einigen Misserfolgen erhielt die Fislisbacherin Michelle Heimberg kurz vor Ostern eine erfreuliche Nachricht: Sie wurde Europas Wasserspringerin des Jahres.
In der Welt des Wasserspringens hat sich Michelle Heimberg bereits einen grossen Namen gemacht. Die talentierte Athletin aus Fislisbach hat nicht nur aussergewöhnliche Leistungen vollbracht, sondern auch eine Geschichte von unerschütterlicher Entschlossenheit und Triumph geschrieben. Die sportliche Reise von Heimberg begann im zarten Alter von vier Jahren mit dem Kunstturnen. Für acht Jahre widmete sie sich diesem Sport mit Leidenschaft und Hingabe, bis zwei schwere Kniescheibenbrüche ihren Weg abrupt beendeten. Doch anstatt sich von diesen Rückschlägen entmutigen zu lassen, suchte sie nach neuen Herausforderungen. Und sie fand sie im jungen Alter schon im Wasserspringen.
Seit 2012 hat Michelle Heimberg die Schweiz auf internationaler Ebene im Wasserspringen vertreten. Ihre Erfolge reichen von nationalen Titeln bis hin zu internationalen Auszeichnungen. Als eine der führenden Wasserspringerinnen des Landes hat Heimberg zahlreiche Schweizermeister-Titel auf ihrem Konto, die sie mit beeindruckender Konstanz und Hingabe errungen hat. Doch ihr Ehrgeiz kannte keine Grenzen. Sie strebte auch nach Erfolgen auf internationaler Bühne. Und diese Ambitionen wurden belohnt. Heimberg hat bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften bemerkenswerte Erfolge erzielt. Ihre Titel umfassen Europameisterschaften im 1-Meterund 3-Meter-Brett, sowie Weltmeisterschaftsmedaillen im 3-Meter-Brett.
Eine weitere Auszeichnung
Trotz ihrer vielen Erfolge blieben Rückschläge nicht aus. Das Scheitern bei den Qualifikationen für die Olympischen Spiele in Paris und bei der Wahl zur Aargauer Sportlerin des Jahres im Februar waren zwei harte Schläge innert kurzer Zeit für Heimberg. Und schliesslich zahlte sich all die harte Arbeit doch aus. Bei den European Aquatics Awards 2023 wurde Heimberg kurz vor Ostern zur Wasserspringerin des Jahres gekürt. Diese prestigeträchtige Auszeichnung ist eine verdiente Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen und ihren unermüdlichen Einsatz im Wasserspring-Sport in der vergangenen Jahren. Die 23-Jährige erhielt 58 Prozent der Verbands- und 14,6 Prozent der Publikumsstimmen. Auf Instagram veröffentlicht sie ein Video, in dem sie Stellung zu diesem Award bezieht: «Es ist für mich eine Ehre, diesen Award als beste Wasserspringerin des Jahres zu erhalten. Ein besonderer Dank geht an meine Familie, Freunde, Trainer und Fans, die mich bislang immer unterstützt haben», so Heimberg.
Rinor Zukaj