Die Stetter Jungstörche werden um 17.30 Uhr bei der Brennerei Humbel beringt
Letztes Jahr gab es in Stetten keinen Nachwuchs bei den Störchen. Die Beringung der Jungstörche bei der Humbel Brennerei fiel daher aus. Dieses Jahr kann man sich wieder auf das beliebte Fest freuen ...
Die Stetter Jungstörche werden um 17.30 Uhr bei der Brennerei Humbel beringt
Letztes Jahr gab es in Stetten keinen Nachwuchs bei den Störchen. Die Beringung der Jungstörche bei der Humbel Brennerei fiel daher aus. Dieses Jahr kann man sich wieder auf das beliebte Fest freuen – mit zwei Jungstörchen.
Es ist ein Fest für die Bevölkerung. Jung und Alt sehen zu, wenn Storchenvater Alois Vogler auf dem Kamin der Spezialitätenbrennerei Humbel die Jungstörche beringt. Einer wird jeweils in einen Korb gepackt und vor den Augen des Publikums mit einem Ring mit einer Identifikationsnummer ausgestattet. 2023 fiel der beliebte Anlass aus. Das Stetter Storchenpaar blieb ohne Nachwuchs. Dieses Jahr sieht es wieder bestens aus. Gleich vier Küken sind geschlüpft. «Leider sind nur noch zwei Jungstörche zu sehen», so Vogler. Die anderen sind der schlechten Witterung zum Opfer gefallen.
Das Storchenpaar ist das Gleiche, das auch die letzten Jahre an dieser Stelle brütete. Beide Altvögel sind beringt. «Und die Jungstörche sind gut entwickelt.» Bereits beginnen sie in luftiger Höhe mit dem Flugtraining und schlagen eifrig mit ihren Flügeln.
Keine Beringung in Niederwil
Auch Niederwil ist als Wohnlage bei Störchen beliebt. Gleich zwei Horste sind belegt. Letztes Jahr brütete ein Storchenpaar zum ersten Mal auf einem natürlichen Untergrund an der Landstrasse in Richtung Fischbach-Göslikon. Ihren Horst errichteten sie auf der Krone einer blauen Atlaszeder. Dieses Jahr ziehen sie zwei Jungstörche gross. Das Storchenpaar beim Kreisel hat drei Küken zu versorgen. Es brütet seit 2021 auf dem Kandelaber. Beide Vögel sind beringt. Aus Sicherheitsgründen kann der Storchennachwuchs in Niederwil nicht beringt werden.
Das Storchenpaar aus Stetten verbrachte die Winter in den letzten Jahren im Dorf. Da es 2023 kein Glück mit dem Nachwuchs hatte, entschied es sich im Herbst für einen Tapetenwechsel. Ob sie ihrem Instinkt, in den Süden zu fliegen, folgten, bleibt ihr Geheimnis. «Ihre Ringe sind sehr schmutzig. Das könnte ein Hinweis sein, dass sie den Winter auf den Müllhalden in Spanien verbrachten», führt Vogler aus. Die anderen Storchenpaare in der Region blieben hingegen zu Hause und bewachten ihre Horste. «2024 ist ein sehr gutes Storchenjahr», so Vogler.
Die Beringung und Taufe der beiden Störche findet heute um 17:30 Uhr bei der Humbel Brennerei in Stetten statt.
Debora Gattlen