Fussball: 84. ordentliche DV des Aargauer Fussballverbands
«Jetzt ists mir wohler», sagte Luigi Ponte halblaut, als sich die Menschen in der Döttinger Turnhalle wieder gesetzt hatten. Aufgestanden waren sie zu seinen Ehren: Im Rahmen der 84. DV des Aargauer Fussballverbands ...
Fussball: 84. ordentliche DV des Aargauer Fussballverbands
«Jetzt ists mir wohler», sagte Luigi Ponte halblaut, als sich die Menschen in der Döttinger Turnhalle wieder gesetzt hatten. Aufgestanden waren sie zu seinen Ehren: Im Rahmen der 84. DV des Aargauer Fussballverbands wurde auch Präsident Luigi Ponte geehrt. Niemand ausser ihm erhielt eine Standing Ovation – und niemand ausser Ponte bekam eine Laudatio von Regierungsrat Jean-Pierre Gallati. Das alles war Luigi Ponte, dem Mann mit dem endlosen Palmarès, zu dem seine bescheidene Art so gar nicht zu passen scheint, fast ein bisschen zu viel.
Alle trockenen Traktanden wurden an der zweistündigen Versammlung gegenstimmenlos durchgewinkt. Im AFV scheint Einigkeit zu herrschen. Zwischen den Pflichtelementen bestand die Kür vor allem aus Ehrungen. Gleich zweimal durfte sich Markus Dort, Ehrenpräsident des FC Fislisbach, zwischen die beiden Ehrendamen stellen: für den 2. Rang der Fairplay-Rangliste des AFV und gleich noch einmal für den 2. Rang der Suva Fairplay Trophy.
86 Vereine zählte der AFV in der Saison 23/24, für die noch junge Saison 24/25 ist der FC Icons Aargau neu zum Verband gestossen. Als wichtige Projekte wurden die Förderung des Frauenfussballs im Hinblick auf die WEURO 25 (Womens Euro 2025) und die Neueinführung der «Captain only»- Regel erwähnt, deren Umsetzung man genau beobachten will. (sl)