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06.01.2026 PorträtHeute Daniela Zanolari
Daniela Zanolari lebt mit ihrer Familie in Berikon. Sie arbeitet als Katechetin in Fislisbach, weil sie den Kindern den Glauben näher bringen möchte. Zanolari, die den Winter mit Schnee, kühler Luft und Raureif liebt, ...
Heute Daniela Zanolari
Daniela Zanolari lebt mit ihrer Familie in Berikon. Sie arbeitet als Katechetin in Fislisbach, weil sie den Kindern den Glauben näher bringen möchte. Zanolari, die den Winter mit Schnee, kühler Luft und Raureif liebt, freut sich auf die Sternsängerinnen und Sternsänger. Heute Abend, am 6. Januar, ziehen diese von Haus zu Haus.
◆ Frau Zanolari, Sie arbeiten als Katechetin in Fislisbach. Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit mit den Kindern?
Den Kindern den Glauben näher zu bringen. Die Ehrlichkeit der Kinder, dass jedes Kind etwas Besonderes ist. Die Herausforderung jeder Klasse gerecht zu werden und spontan auch Themen anzusprechen, welche die Kinder beschäftigen.
◆ Heute Abend sind die Sternsängerinnen und -sänger unterwegs. Was ist das Schöne an diesem Anlass?
Wir bringen den Segen Gottes zu den Menschen nach Hause. Die Kinder erleben, wie Menschen gerührt sind, wenn sie ihr Programm vortragen. Schön ist ausserdem, dass wir uns für Kinder in Not einsetzen.
◆ Was haben die Sängerinnen und Sänger für diesen besonderen Anlass vorbereitet?
Ihr Programm besteht aus zwei Liedern und dem Segenspruch. Für das Alterszentrum Fislisbach haben sie ein Buchzeichen gestaltet, welches die Kinder den Anwesenden nach ihrem Auftritt am Mittwoch um 15 Uhr verteilen werden.
◆ Die Sternsinger erhalten für ihren Auftritt Spenden. Wem soll das Geld dieses Jahr zugute kommen?
In diesem Jahr soll der Beitrag eine fünfköpfige Bergbauernfamilie aus dem Emmental im Kanton Bern unterstützen. Diese Familie muss dringend ihre Wohnung umbauen und hat leider nicht die Mittel dazu. Das Projekt haben die Kinder ausgewählt.
◆ Weshalb engagieren Sie sich im Dorf und in der Region?
Mir ist es wichtig, dass eine Gemeinde lebt. Nur hier zu arbeiten und mich nicht für Fislisbach zu interessieren, wäre mir zu wenig. Ich kaufe auch hier ein und habe gute Kontakte zu den Menschen bekommen.
◆ Was würden Sie an der Region ändern wollen?
Dass unser Glaube wieder mehr gelebt wird und wir uns Zeit nehmen, gemeinsam zu feiern. Dazu gehört auch: Vorurteile abbauen, nicht nur die Kinder in den Gottesdienst schicken, sondern mit der ganzen Familie feiern.
◆ Was ist Ihr Lieblings-Ausflugsort?
Am liebsten gehe ich nach Jakobsbad in Appenzell Innerrhoden. Dort kann ich Kraft tanken und mich erholen.
◆ Welche Anlässe besuchen Sie?
Im Moment bin ich gesundheitlich angeschlagen und besuche deshalb keine Anlässe.
◆ Was hat in Ihrem Leben stets Priorität?
Mein Ehemann und meine Kinder haben immer Priorität. Meine Familie ist das Wichtigste für mich.
◆ Wenn Sie einen Tag jemand anderes sein könnten, wer wäre das?
Der Papst.
◆ Welches Land, Ort oder Stadt würden Sie gerne noch besuchen?
Ich würde sehr gerne nach Frankreich und nach Paris reisen.
◆ Wo treffen Sie Freunde am liebsten?
In Berikon oder in Baden.
◆ Was verbinden Sie mit dem Winter?
Ich liebe den Winter, den Schnee und die kühle, frische Luft. Ich mag auch diesen Zauber, wenn alles mit Raureif bedeckt ist.
Heidi Hess
Spontane Kurz-Fragen zum Schluss:
Chaotisch oder ordentlich: beides
Bier oder Wein: Wein
Süss oder salzig: süss
Fastfood oder Gourmet: Gourmet
Winter oder Sommer: Winter
ÖV oder Auto: öV
Zelten oder Hotel: zelten
Schwarz oder weiss: weiss
Kino oder TV: TV
Ferien im Norden oder Süden: Süden
Hund oder Katze: Katze

