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03.02.2026 PorträtHeute Thomas Zehnder
Thomas Zehnder, Präsident der Brass Band Musikverein Birmenstorf, organisierte mit seinem Team den 18. Grossen Preis von Birmenstorf. Er blickt zurück ...
◆ Der 18. Grosse Preis von ...
Heute Thomas Zehnder
Thomas Zehnder, Präsident der Brass Band Musikverein Birmenstorf, organisierte mit seinem Team den 18. Grossen Preis von Birmenstorf. Er blickt zurück ...
◆ Der 18. Grosse Preis von Birmenstorf ist Geschichte. Ihre Bilanz?
Wir durften drei richtig tolle Shows der Brass Bands erleben und sind glücklich und zufrieden, dass es uns gelungen ist, den Besuchenden, wie auch den Musizierenden ein dickes Grinsen aufs Gesicht zu zaubern. Das Publikum liebt die abwechslungsreichen Shows und die Bands spüren die positive Energie in der ausverkauften Halle – ein Gewinn für beide Seiten. Das macht unseren Anlass aus.
◆ Sind Sie erleichtert oder eher wehmütig, dass es vorbei ist?
Die Erleichterung, dass alles einwandfrei funktioniert hat, überwiegt. Die Wehmut kommt dann in ein paar Wochen, wenn die letzten Arbeiten abgeschlossen sind.
◆ Warum lohnt sich die Organisation eines solch besonderen Events?
Wir sind stolz, mit unserem Unterhaltungswettbewerb die Aargauer Blasmusikszene zu bereichern und zu stützen. Die lebendige Tradition der Blasmusik muss einen Weg in die Zukunft finden und mit diesem Event steuern wir unseren Beitrag dazu bei.
◆ Wie kamen Sie zur Musik und in die Birmenstorfer Brass Band?
Bereits zu Primarschulzeiten besuchte ich den Cornet-Unterricht, welcher schon damals vom Musikverein organisiert wurde. Der Schritt in den Musikverein folgte dann mit 16 Jahren – und ich war gekommen, um zu bleiben. Die Klangwelt der Brass Bands ist einmalig und verdient mehr Gehör.
◆ Bei welcher Musik, bei welchem Stück schlägt Ihr Herz höher?
Ich kriege Gänsehaut bei den komplexen Höchstklass-Brass-Band-Stücken, welche am Schweizerischen Brass-Band-Wettbewerb in Montreux aufgeführt werden. Ansonsten darfs auch gerne «Queen», «Beverley Knight», «Jamie Cullum», Opernmusik oder ein Besuch am Greenfield Festival sein.
◆ Weshalb engagieren Sie sich in der Region?
Ich bin hier aufgewachsen und möchte das tolle Hobby Brass-Musik auch den nächsten Generationen weiterhin schmackhaft machen, den Leuten das so wichtige Vereinsleben näher bringen und damit auch ein bisschen den Kontrapunkt zu der egozentrischen Gesellschaftsentwicklung unterstützen. Es lebe das Vereinswesen!
◆ Was würden Sie an Ihrem Dorf ändern wollen?
Gerne würde ich in Birmenstorf ein modernes, partizipatives Museum mit tollen historischen und zeitgemässen Inhalten aus dem Dorf und der Region einrichten – das ist wohl auch meinem Beruf als Szenograf geschuldet. Und das gastronomische Angebot im Dorf dürfte grösser sein.
◆ Was ist Ihr Lieblings-Ausflugsort?
Ich liebe die Wanderungen im Gebirge von Zermatt, den Walliser Alpen und der Innerschweiz.
◆ Welche Anlässe besuchen Sie?
Ich bin gerne in Theatern und Opern unterwegs. Von der Kleinkunst im «Odeon» in Brugg, über Opernbesuche in den grösseren Schweizer Städten bis zu den aufwendigen Inszenierungen in London ist alles dabei.
◆ Was hat in Ihrem Leben Priorität?
Familie, Freunde, Fairness und Leidenschaft.
◆ Wenn Sie einen Tag jemand anderes sein könnten, wer wäre das?
Ein Opernsänger, ein Clown oder ein Artist auf dem Trapez.
◆ Was macht Sie traurig, was bereitet Ihnen Freude?
Uneinsichtigkeit stimmt mich bedrückt und die Zwiebelwähe von Mami verspricht Hochgenuss.
◆ Welches Land, Ort oder Stadt würden Sie gerne noch besuchen?
Eine Sandwüste in der Mongolei und das Eismeer im Arktischen Ozean.
◆ Was verbinden Sie mit Winter?
Skifahren in verschneiten Berglandschaften.
Heidi Hess
Spontane Kurz-Fragen:
Chaotisch oder ordentlich: kreativ
Bier oder Wein: Rum
Klavier oder Flöte: Posaune
ÖV oder Auto: zu Fuss
Schwarz oder weiss: violett
Kino oder TV: Kino & Theater
Hund oder Katze: Pinguin

