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24.03.2026 PorträtHeute Brigitte Müller-Gloor
Brigitte Müller ist seit zwei Jahren Präsidentin des Gemischten Chors Remetschwil. Sie wohnt in Oberrohrdorf, ist pensionierte Kindergärtnerin und hat drei erwachsene Kinder und sechs Grosskinder.
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Heute Brigitte Müller-Gloor
Brigitte Müller ist seit zwei Jahren Präsidentin des Gemischten Chors Remetschwil. Sie wohnt in Oberrohrdorf, ist pensionierte Kindergärtnerin und hat drei erwachsene Kinder und sechs Grosskinder.
◆ Welche Rolle spielt für Sie Musik?
Ich liebe Chansons, Musicals, die Liedermacher meiner Jugendjahre ( Mani Matter und Co.), Reinhard Mey und natürlich den Chorgesang.
◆ Wie lange sind Sie schon beim Gemischten Chor Remetschwil und was begeistert Sie dabei?
Ich bin seit den 1980er-Jahren dabei, war lange im Vorstand und bin seit zwei Jahren Präsidentin. Wir haben ein vielfältiges Repertoire von klassischen Meisterwerken bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Nebst der Freude am gemeinsamen Singen sind uns auch die freundschaftlichen Beziehungen untereinander wichtig. Bei unseren Konzerten verbinden wir die Liedervorträge mit humorvollen Sketchen, da spiele ich immer gerne mit
◆ Am Wochenende fand das Jahreskonzert des Chors unter dem Motto «Iistiege, bitte!» statt, wie war die Resonanz?
Sehr gut. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen.
◆ Welche Highlights stehen sonst noch an in diesem Jahr?
Am 24. März singen wir bei unserem alljährlichen Ständli im Alterszentrum Fislisbach ein paar Highlights aus dem Konzert «Iistiege, bitte». Beim Sängertag am 30. Mai in Künten sind wir natürlich auch dabei. Am 30. Juni findet die von uns organisierte Jubilarenfeier der Gemeinde Remetschwil statt. Am 15. November sind wir eingeladen, den Martinigottesdienst in der Pfarrkirche in Oberrohrdorf mit unseren Liedern zu begleiten.
◆ Was gefällt Ihnen an Oberrohrdorf besonders, was würden Sie gerne ändern?
Ich wage zu behaupten, dass man die schönsten Sonnenuntergänge im Aargau vom Waldrand bei der Waldhütte Staretschwil geniessen kann. Schade finde ich, dass so viele ältere Einfamilienhäuser abgerissen werden und Terrassenhäusern Platz machen müssen, statt sie zu sanieren oder umzubauen.
◆ Was ist Ihr Lieblingsort/Ausflugsort/Restaurant in der Region?
Ich bin oft auf dem Höhenweg unterwegs oder wandere im Wald rund um den Rüsler. Mit meinen Grosskindern bin ich auf den Spielplätzen beim Schulhaus und dem Kindergarten anzutreffen. Mein Lieblingsrestaurant ist das Restaurant Stutz in Widen mit dem liebevollen Ambiente im Innern und der tollen Gartenterrasse im Sommer.
◆ Welche Anlässe besuchen Sie?
Kulturelle Veranstaltungen in der Zähnteschüür in Oberrohrdorf, Vorstellungen im Kellertheater in Bremgarten und Konzerte von anderen Chören.
◆ Welches Land, Ort oder Stadt würden Sie gerne noch besuchen?
Mich zieht es in den Norden. Eine Schwedenreise ist mein nächstes Ferienziel. Eine Städtereise nach Prag steht auch noch auf meiner Liste.
◆ Welcher Person würden Sie gerne ein Kompliment machen?
Allen jungen Müttern, die es alltäglich schaffen, eine Balance zwischen Kindererziehung, Beruf und Familienarbeit zu finden.
◆ Wem würden Sie gerne einmal Ihre
Meinung sagen?
Einem bestimmten SVP Politiker, der sich gerne in schulpolitische Fragen einmischt und die Lösung für diese Probleme stets zu wissen scheint.
◆ Wenn Sie für einen Tag jemand anderes sein könnten, wer wäre das?
Ich wäre gerne für einen Tag eine Spitalclownin in einem Kinderspital, um die kranken Kinder zum Lachen zu bringen.
◆ Was hat in Ihrem Leben Priorität?
Meine Familie.
Michael Lux
Spontane Kurz-Fragen zum Schluss:
Chaotisch oder ordentlich: ordentlich
Bier oder Wein: lieber ein Apérol
Süss oder salzig: süss
Fastfood oder Gourmet: Gourmet
Winter oder Sommer: Sommer
ÖV oder Auto: Auto
Zelten oder Hotel: Hotel
Schwarz oder weiss: weiss
Kino oder TV: TV
Ferien im Norden oder Süden: Norden
Hund oder Katze: Hund

