Direkt gefragt …
31.03.2026 PorträtHeute Markus Hui
Markus Hui (70) ist Informatiker und seit rund 30 Jahren selbstständig mit eigener Firma, früher in Fislisbach und seit 8 Jahren in Wohlenschwil. Seine nebenberufliche Leidenschaft ist das Fotografieren von Turnveranstaltungen. Der ...
Heute Markus Hui
Markus Hui (70) ist Informatiker und seit rund 30 Jahren selbstständig mit eigener Firma, früher in Fislisbach und seit 8 Jahren in Wohlenschwil. Seine nebenberufliche Leidenschaft ist das Fotografieren von Turnveranstaltungen. Der frühere Kampfrichter für Trampolin ist oft mit der Kamera unterwegs.
◆ Ihr Sohn Cyril ist selbst ein erfolgreicher Schweizer Geräteturner beim TSV Rohrdorf. Sind Sie deshalb zum Fotografieren von Turnveranstaltungen gekommen?
Ja. Weil meine beiden Kinder beim TSV Rohrdorf turnten und an die Wettkämpfe gingen, startete ich meine Leidenschaft für die Fotografie erneut. Heute kennen mich diverse Vereine rund ums Geräteturnen und geniessen die Fotos, die ich ihnen direkt zustelle.
◆Was fasziniert Sie am Geräte- und Kunstturnen?
Eigentlich alles, was mit harter Arbeit erlernt wurde und dann so leicht im Wettkampf aussieht. Zum Beispiel ein Absprung vom Schaukelring ca. 5 Meter über dem Boden locker mit Doppelsalto und Doppelschraube gestreckt zum Stand.
◆ Weshalb engagieren Sie sich an Ihrem Wohnort?
Bin nicht so der engagierte Bürger in Sachen Politik. Bin lieber in einer Turnhalle als Trainer gestanden und habe die Kids und Jugendlichen aus ihren Komfortzonen geholt. Sei es im Trampolin und auch einige Zeit als Skilehrer.
◆ Haben Sie einen Lieblingsort?
Ich gehe am Donnerstagabend meistens ins Restaurant Herrenberg. Von dort hat man eine fantastische Sicht nach Zürich oder auch den Mondaufgang hinter dem Uetliberg. Da kann ich dann auch nicht widerstehen und zücke meine Kamera.
◆ Welche Anlässe besuchen Sie?
Turnveranstaltungen, Kulturelles (ich war kürzlich im KKL Luzern), Kino, Museen oder letztes Jahr ein AC/DC Konzert.
◆ Was hat in Ihrem Leben immer Priorität?
Grundsätzlich sollte jeder sich am nächsten sein, denn man hat nichts anderes. Tönt vielleicht egoistisch. Aber wenn man etwas für andere tun will, kann man es nur tun, wenn man selber fit und bereit ist.
◆ Wem würden Sie gerne einmal Ihre Meinung sagen?
Sicher all jenen, die unsere Errungenschaften und unsere Demokratie aushöhlen wollen.
◆ Wenn Sie einen Tag jemand anderes sein könnten, wer wäre das?
Donald Trump oder Wladimir Putin. «Vielleicht» verstehe ich dann gewisse Entscheidungen oder Zusammenhänge.
◆ Was macht Sie traurig, was bereitet Ihnen Freude?
Traurig machen mich unnütze Verschwendungen jeglicher Art. Es gibt zu viele, die einfach nichts haben. Da ich die Möglichkeit habe, zwischendurch die Schweiz und die Welt zu bereisen, darf ich immer wieder geniessen, was die Natur uns allen zur Verfügung stellt.
◆ Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Falls es da bereits zu essen gibt, die Kinder und Freunde. Alleine geniessen ist nur das halbe Leben!
◆ Welches Land oder welche Stadt würden Sie gerne noch besuchen?
Da ich mich meistens eher im Süden (Golf) bewege, hat der Norden auch seinen Charme. Gerade als Fotograf sind die Objekte dort einfach fantastisch. Berge – Seen – Eis – Gletscher.
◆ Sind Sie eher der Katzen- oder Hundemensch?
Eher der Katzenmensch. Die Katze ist unabhängiger und neugierig. Wie ich.
Marc Benedetti
Spontane Kurz-Fragen zum Schluss:
Chaotisch oder ordentlich: eher chaotisch
Bier oder Wein: schwierig, Bier
Süss oder salzig: süss
Fastfood oder Gourmet: Gourmet
Winter oder Sommer: Sommer
ÖV oder Auto: geniesse beides
Zelten oder Hotel: Hotel
Schwarz oder weiss: weiss
Kino oder TV: TV
Ferien im Norden oder Süden: Norden

