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16.06.2026 PorträtHeute Daniel Meier
Daniel Meier (65) ist in Mellingen aufgewachsen und lebt heute wieder mit der Familie in seiner Heimatgemeinde. Seit über zehn Jahren führt er die Jagdschule Reineke-Fuchs. Als Ranger der Stiftung Reusstal informiert er über ...
Heute Daniel Meier
Daniel Meier (65) ist in Mellingen aufgewachsen und lebt heute wieder mit der Familie in seiner Heimatgemeinde. Seit über zehn Jahren führt er die Jagdschule Reineke-Fuchs. Als Ranger der Stiftung Reusstal informiert er über die Natur- und Kulturlandschaft entlang der Reuss und setzt sich für den Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten ein. Zudem ist er in der Erwachsenen- und Umweltbildung tätig und engagiert sich als Freiwilliger im Generationenprojekt der Schule Künten.
◆ Sie haben am Samstag am «Klimaspaziergang» in Mellingen teilgenommen. Eine gute Sache?
Ja, sehr. Solche Anlässe bieten eine gute Gelegenheit, die Natur vor der eigenen Haustür bewusster wahrzunehmen und spannende Zusammenhänge zu entdecken. Gleichzeitig fördern sie das Verständnis dafür, wie wichtig der Schutz unserer Umwelt und der heimischen Lebensräume ist.
Haben Sie etwas Neues erfahren?
Neu gelernt habe ich, dass es innerhalb der Stadtmauer an warmen Tagen deutlich heisser wird als ausserhalb. Ausserhalb der Mauern kann die Luft besser zirkulieren und sorgt für natürliche Abkühlung. Diese Beobachtungen zeigen, wie wichtig Schatten, Grünflächen und Wasser für das Wohlbefinden in Städten sind.
Was sollte Mellingen unternehmen?
Mehr Bäume, Schattenplätze und Wasserstellen schaffen sowie Grünflächen erhalten und aufwerten.
◆ Weshalb engagieren Sie sich in Ihrem Wohnort?
Weil mir meine Heimat und die Menschen hier am Herzen liegen. Mit meinem Einsatz möchte ich einen Beitrag zu einer lebenswerten Gemeinde und einer intakten Natur leisten.
◆ Was ist Ihr Lieblingsort?
Das Reusstal, insbesondere das Torfmoos in Niederrohrdorf. Die einzigartige Moorlandschaft, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie die Ruhe machen diesen Ort für mich zu einem ganz besonderen Naturerlebnis.
◆ Welche Anlässe besuchen Sie?
Ich besuche regelmässig Veranstaltungen von Pro Natura und dem Naturama Aargau. Besonders interessieren mich Exkursionen, Führungen und Vorträge zu Natur-, Umwelt- und Artenschutzthemen.
◆ Was hat im Leben stets Priorität?
Meine Familie, die Natur und ein respektvoller Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt.
◆ Wem würden Sie gerne einmal Ihre Meinung sagen?
Dem Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt – zum Thema Natur- und Klimaschutz.
◆ Wenn Sie einen Tag jemand anderes sein könnten, wer wäre das?
Der Milliardär Elon Musk. Mit seinen finanziellen Möglichkeiten würde ich grosse Natur-, Umwelt- und Artenschutzprojekte unterstützen und so einen nachhaltigen Beitrag für kommende Generationen leisten.
◆ Was macht Sie traurig, was bereitet Ihnen Freude?
Traurig macht mich der Verlust von Natur und Artenvielfalt. Freude bereiten mir meine Familie, die Natur und gemeinsame Erlebnisse mit anderen Menschen.
◆ Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meine Familie und einen grossen Koffer mit allem, was man zum Überleben braucht.
◆ Welches Land oder welche Stadt würden Sie gerne noch besuchen?
Nachdem ich die Schönheiten der Schweiz entdeckt habe, würde ich gerne dorthin reisen, wo die grossen Wale leben. Diese faszinierenden Tiere einmal in freier Wildbahn zu erleben, wäre ein lang gehegter Traum von mir.
Marc Benedetti
Spontane Kurz-Fragen zum Schluss:
Chaotisch oder ordentlich: Ordentlich. Das ist mir wichtig.
Bier oder Wein: Wein – wenn ich wählen muss
Süss oder salzig: salzig, ein gutes Essen schlägt jedes Dessert
Fastfood oder Gourmet: Gourmet
Winter oder Sommer: Sommer
ÖV oder Auto: Auto. Mit meinem VW ID. Buzz bin ich flexibel und nachhaltig unterwegs.
Zelten oder Hotel: Hotel
Schwarz oder weiss: weiss
Kino oder TV: TV
Ferien im Norden oder Süden: Norden
Hund oder Katze: Katze

