Niederwil: Der Familientag der Feuerwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon war wiederum ein voller Erfolg
Wenn die Feuerwehr ruft, kommen die Kinder in Scharen. Das war auch am Samstag in Niederwil der Fall. Die lokale Feuerwehr gab am sechsten Familientag spielerisch Einblick in ...
Niederwil: Der Familientag der Feuerwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon war wiederum ein voller Erfolg
Wenn die Feuerwehr ruft, kommen die Kinder in Scharen. Das war auch am Samstag in Niederwil der Fall. Die lokale Feuerwehr gab am sechsten Familientag spielerisch Einblick in ihr Handwerk und bot jede Menge Unterhaltung.
Den Familientag konnte man am Samstag akkustisch nicht verfehlen. Viele Kinder liessen es sich nicht entgehen, ins Pionierfahrzeug oder ins Tanklöschfahrzeug zu sitzen und über den Lautsprecher den Eltern etwas zuzurufen. Im Depot und auf dem Parkplatz gab es viel zu entdecken. Hoch im Kurs stand das Hantieren mit dem Bagger. Die Hüpfburg wurde rege genutzt. Es gab einen Traktoren-Parcours zu absolvieren, mit einer Handspritze zu üben und mehr. Attraktiv war auch das Spiel mit der Wärmebildkamera im Depot. Kinder und Eltern mussten in einem stockdunklen Raum verschiedene Gegenstände erkennen und danach benennen. Und natürlich konnten die Fahrzeuge und das Material bestaunt und das Feuerwehr-Handwerk kennengelernt werden. Zu Gast war diesmal das Drohnenteam der Zivilschutzorganisation Aargau Ost aus Wohlen. Es unterstützt Feuerwehren und die Polizei bei Einsätzen. So leistete es zum Beispiel kürzlich beim Scheunenbrand in Hilfikon wertvolle Hilfe. Sie überwachen Schadenplätze aus der Luft, erstellen Lagebilder und setzen Wärmebildkameras für die Suche oder Schadenplatzsicherung ein. In ihrem Camion konnte man auf Bildschirmen mitverfolgen, wie das funktioniert.
Das alles kam sehr gut an beim Publikum. Sabrina Thomann und Sohn Jannik aus Nesselnbach waren zum zweiten Mal da und fanden den Tag «cool». Die Hüpfbürg gefiel Jannik besonders. Vermisst hat er die Drehleiter der Feuerwehr Wohlen vom letzten Jahr. Marco Casillo aus Rudolfstetten ist mit dem Sohn gekommen. «Sein Götti ist hier in der Feuerwehr», sagt er. «Wir kommen jedes Jahr und das Programm ist jedes Jahr anders und spannend». Auch Feuerwehrkommandant Marcel Wehren ist zufrieden. Er schätzt, dass rund 200 bis 300 Kinder am Samstag von 11 bis 16 Uhr den Anlass besuchten. Dazu kommen Eltern in ebenso grosser Zahl. «Wir veranstalten den Anlass zum sechsten Mal und ich freue mich, so viele junge und zufriedene Gesichter zu sehen», sagt Wehren. Zum Anlass ist jeweils die ganze Mannschaft gerne im Einsatz. Denn auch sie hat ja Familie.
Marc Benedetti