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11.08.2026 PorträtHeute Jan Stettler (52)
Jan Stettler (52) aus Wohlenschwil engagiert sich in seiner Freizeit vielfältig: Er leistet IT-Support für diverse Vereine, sitzt im Vorstand des Samaritervereins und ist seit 2015 Hauptleiter des Männerturnens ...
Heute Jan Stettler (52)
Jan Stettler (52) aus Wohlenschwil engagiert sich in seiner Freizeit vielfältig: Er leistet IT-Support für diverse Vereine, sitzt im Vorstand des Samaritervereins und ist seit 2015 Hauptleiter des Männerturnens Wohlenschwil (MTW), das kürzlich die lokale 1.-August-Feier organisierte. Stettler ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
◆ Wann und wie sind Sie zum Turnen gekommen?
Wir sind 2011 als Familie nach Wohlenschwil gezogen. Im Herbst desselben Jahres stand Vereinspräsident Roger Aerne vor der Tür und lud mich ein, beim Männerturnen vorbeizuschauen. Ich bin hingegangen und seither dabei geblieben. 2015 habe ich dann die Hauptleitung übernommen.
◆ Was fasziniert Sie an Ihrem Sport?
Es ist die Kombination aus Zusammensein und Bewegung. Da unser Training am Freitagabend stattfindet, erfordert es regelmässig, den eigenen inneren Schweinehund zu überwinden. Zudem schätze ich den polysportiven Ansatz unseres Vereins sehr.
◆ Dieses Jahr hat der MTW den 1. August organisiert, wie kam es an?
Die Organisation übernahmen drei unserer Männer. Der Anlass war sehr gut organisiert und das Feedback fiel durchwegs positiv aus. Einer Person hat es allerdings nicht gefallen – aber man kann es bekanntlich nicht allen recht machen. Vielleicht hat sich dieser Gast im Anschluss ja die Rede von Jürgen Sahli zu Herzen genommen, wie sie in der «Reussbote»-Ausgabe vom 4. August thematisiert wurde.
◆ Welche Highlights stehen in diesem Jahr beim MTW noch an?
Eigentlich steht noch ein Vereinsausflug auf dem Programm. Ob er tatsächlich stattfindet, ist aber noch offen. Definitiv stattfinden wird unser jährlicher «Schlusshöck» in der Waldhütte.
◆ Was gefällt Ihnen an Wohlenschwil besonders?
Wie bereits erwähnt, sind wir 2011 hierher gezogen und wurden damals sehr offen und freundlich empfangen. Das schätze ich bis heute. Ausserdem gefällt mir der historische Hintergrund der Gemeinde. Wenn mich jemand fragt, woher ich komme und Wohlenschwil nicht kennt, artet das oft in eine kleine Geschichtsstunde aus.
◆ Was ist Ihr Lieblingsort in der Region?
Ich spaziere gerne immer mal wieder auf den Hübel und geniesse von dort die Aussicht ins Reusstal.
◆ Welche Anlässe besuchen Sie?
Ich habe eine klare Vorliebe für Comedy. Künstler wie Willy Astor, Martina Schwarzmann oder Franz Hohler sehe ich mir gerne an. Auch das Kellertheater Bremgarten ist eine gute Adresse für mich. Grossfeste sind hingegen weniger mein Fall.
◆ Wo treffen Sie sich mit Freunden?
Am liebsten im privaten Rahmen bei jemandem zu Hause, oder wir gehen gemeinsam auswärts etwas essen.
◆ Welches Land, Ort oder Stadt würden Sie gerne noch besuchen?
Aktuell würde mich Japan interessieren. Die Hitze in diesem Sommer macht jedoch deutlich, dass wir unseren CO2-Ausstoss reduzieren sollten. Deshalb kommt es für mich nicht in Frage. Wobei ich hier nichts schönrede: Auch wir waren diesen Frühling auf Mallorca, da es ein einfach zu erreichender Treffpunkt für die europaweit verstreute Familie meiner Frau ist. Diesen Sommer waren wir dafür mit dem Fahrrad in der Westschweiz unterwegs.
◆ Wenn Sie für einen Tag jemand anderes sein könnten, wer wäre das?
Ich werde auch älter. Deshalb wäre ich für einen Tag gerne mein Gottemeitli Joya. Dann wäre ich wieder so richtig beweglich und könnte mich wieder einmal richtig verbiegen.
Michael Lux
Spontane Kurz-Fragen zum Schluss:
Chaotisch oder ordentlich: eher ordentlich
Bier oder Wein: weder noch
Süss oder salzig: salzig
Fastfood oder Gourmet: eher Gourmet, darf aber auch mal Fastfood sein
Winter oder Sommer: definitiv Winter, vor allem jetzt
ÖV oder Auto: öV
Zelten oder Hotel: Hotel
Schwarz oder weiss: weiss
Kino oder TV: Kino
Ferien im Norden oder Süden: Norden
Hund oder Katze: Hund

