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23.10.2026 PorträtHeute Paschal Maher
Paschal Maher lebt mit seiner Familie seit 2003 in Mellingen. Er arbeitet als Dozent am Sprachenzentrum der Universität Zürich und der ETH Zürich.
◆ Paschal Maher, Sie kamen vor ...
Heute Paschal Maher
Paschal Maher lebt mit seiner Familie seit 2003 in Mellingen. Er arbeitet als Dozent am Sprachenzentrum der Universität Zürich und der ETH Zürich.
◆ Paschal Maher, Sie kamen vor über 20 Jahren aus Irland in die Schweiz? Was verbindet Sie heute noch mit Ihrem Herkunftsland?
Eigentlich war ich zunächst über sechs Jahre lang in Italien, bevor ich mit meiner Frau und unserem einjährigen Sohn in die Schweiz zog. Ich habe fünf Geschwister in Irland, daher ist die familiäre Bindung stark. Ausserdem habe ich dort nach wie vor viele Freunde.
◆ Gibt es Unterschiede zwischen der Schweiz und Irland, die Ihnen nach wie vor auffallen?
Glücklicherweise ist jedes Land anders, und das gefällt mir. Als ich in Irland aufwuchs, habe ich den Wind nie wirklich wahrgenommen – aber jetzt schon!
◆ Sie unterrichten junge Menschen in englischer Sprache an der Universität Zürich. Was bringen Sie ihnen bei? Worauf legen Sie Wert?
Englisch für juristische Zwecke (mein Hintergrund liegt in der Rechtslinguistik) und natürlich akademische Kommunikation für Bachelor-, Master- und Doktoranden. Es ist eine Zusammenarbeit mit meinen Kursteilnehmern. In manchen Dingen wissen sie mehr als ich, in anderen ich mehr als sie.
◆ Welchen englischsprachigen Schriftsteller oder Schriftstellerin lesen Sie besonders gerne? Warum?
Ich habe kürzlich ein Buch von Sally Rooney gelesen; mir gefällt, wie sie die Welt beschreibt, in der ihre Figuren leben.
◆ Weshalb engagieren Sie sich in der Stadt Mellingen?
Ich engagiere mich gelegentlich bei der Associazione Italia Nostra, die aus meiner Sicht einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Mellingen leistet.
◆ Was würden Sie an der Stadt ändern wollen?
Ich hoffe, dass das aktuelle Projekt für das Ortszentrum erfolgreich umgesetzt wird und sich positiv auf die Zukunft Mellingens auswirkt.
◆ Was ist Ihr Lieblings-Ausflugsort?
Im Frühling entlang der Reuss bis nach Bremgarten wandern.
◆ Welche Anlässe besuchen Sie?
Wenn sich die Gelegenheit ergibt, gehe ich gerne zu Live-Konzerten oder ins Theater.
◆ Was hat in Ihrem Leben Priorität?
Familie, Freundschaft, guter Schlaf!
◆ Wem würden Sie gerne einmal Ihre Meinung sagen?
Familie und Freunde wissen, was ich denke. Der Rest interessiert sich wahrscheinlich nicht besonders dafür.
◆ Wenn Sie einen Tag jemand anderes sein könnten, wer wäre das?
Ein Profifussballer, der im WM-Finale ein spektakuläres Siegtor schiesst!
◆ Was macht Sie traurig, was bereitet Ihnen Freude?
Das aktuelle weltpolitische Umfeld lässt einiges zu wünschen übrig. Umso mehr schätze ich die kleinen Gesten der Freundlichkeit im Alltag, die oft einen grossen Unterschied machen.
◆ Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ein Schnellboot, um mich von dort wegzubringen!
◆ Wo treffen Sie Freunde am liebsten?
Für ein kurzes Treffen ist es immer schön, gemeinsam ein Bier zu trinken. Wenn wir mehr Zeit haben, sind Wander-, Rad- oder Skiurlaube toll.
◆ Was verbinden Sie mit dem Herbst?
Die reichhaltigen Ernten des Frühherbstes und die fantastischen Farben des Spätherbstes.
Heidi Hess
Spontane Kurz-Fragen zum Schluss:
Chaotisch oder ordentlich: eher ordentlich
Fastfood oder Gourmet: Gourmet
Winter oder Sommer: Frühsommer
ÖV oder Auto: öV
Zelten oder Hotel: Hotel
Schwarz oder weiss: schwarz
Kino oder TV: Kino
Ferien im Norden oder Süden: Süden (wenn es nicht zu heiss ist)
Hund oder Katze: Hund

