Bei einer Geschwindigkeitskontrolle nachts auf der Autobahn A1 waren acht Automobilisten so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht. Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der A1 bei Birmenstorf eine ...
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle nachts auf der Autobahn A1 waren acht Automobilisten so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht. Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der A1 bei Birmenstorf eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf diesem Abschnitt ist die Geschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt. Kurz nach drei Uhr erfasste das Gerät einen Audi, der mit 173 km/h in Richtung Bern fuhr. Der Polizist am Messgerät meldete dies über Funk, worauf eine Patrouille den Wohnort des Fahrzeughalters im Bezirk Lenzburg aufsuchte. Stark alkoholisiert bestritt der 31-Jährige zunächst, mit dem Auto unterwegs gewesen zu sein, musste dann aber angesichts des Messfotos die Fahrt eingestehen. Die Kantonspolizei nahm ihm den Führerausweis ab.
Ebenfalls nächtlichen Besuch von der Polizei erhielten ein 21-Jähriger, der mit 159 km/h gemessen worden war, sowie ein 20-Jähriger mit 155 km/h. Auch ihnen nahm die Polizei den Führerausweis ab.
Von den über 2100 Fahrzeugen, welche in drei Stunden die Messstelle passierten, registrierte die Kantonspolizei über 342 Geschwindigkeitsverstösse. 14 Lenker – darunter die drei Obgenannten – werden an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Acht droht der Entzug des Führerausweises durch das Strassenverkehrsamt. (mbe)