Die Schweizer U19-Nationalmannschaft hat in Alicante zwei Testspiele gegen Irland absolviert
Die Schweizer U19-Frauen-Nationalmannschaft mit Andrea Jäggi aus Tägerig hat gegen die Irinnen einmal unentschieden gespielt und einmal gewonnen.
Nach dem ...
Die Schweizer U19-Nationalmannschaft hat in Alicante zwei Testspiele gegen Irland absolviert
Die Schweizer U19-Frauen-Nationalmannschaft mit Andrea Jäggi aus Tägerig hat gegen die Irinnen einmal unentschieden gespielt und einmal gewonnen.
Nach dem «NextGen»-Zusammenzug (der «Reussbote» berichtete) ging es für die 18-jährige Andrea Jäggi aus Tägerig letzte Woche nahtlos weiter. Mit dem U19-Nationalteam reiste sie nach Alicante, wo im Hinblick auf das EM-Qualifikationsturnier, das Anfang April in der Schweiz stattfindet, ein Trainingslager mit zwei Länderspielen gegen Irland stattfand. Zwar war das Wetter nur mässig, aber die Vorbereitung lief gut, so Jäggi: «Wir konnten die Zeit nutzen und hatten eine grossartige Stimmung im Team.»
Die erste der beiden Partien gegen Irland, während derer Andrea Jäggi die vollen 90 Minuten auf dem Platz war, endete 1:1 unentschieden. Nach dem frühen Rückstand war es Lia Ammann, die den Ausgleich für die Schweiz erzielte. Jäggi war nach dem Spiel nicht 100-prozentig zufrieden: «Wir waren zeitweise zu ungenau und haben die falschen Entscheidungen getroffen.»
Noch nicht das Optimum gezeigt
Am Donnerstag, beim zweiten Spiel, war Andrea Jäggi 45 Minuten lang auf dem Platz. Obwohl es stark regnete, lief es nun deutlich besser für die Schweizerinnen: Die Mannchaft war präziser, und Rahel Hinder eröffnete das Score für die Schweiz. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Irinnen ebneten Alyssa Keller und Laura Kott Luzon den Weg zum verdienten Schweizer 3:1-Sieg.
Nationaltrainerin Veronica Maglia zeigte sich nach dem Trainingscamp und den zwei Partien zufrieden: «Viel wichtiger als der heutige Sieg ist die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Alle Spielerinnen haben super gearbeitet und es hat Spass gemacht zu sehen, wie das auf dem Platz umgesetzt wurde», betont Maglia.
Andrea Jäggi sagte nach ihrer Heimkehr, sie habe in Spanien «noch nicht alles zeigen können, was micht ausmacht».
Gegen Wales, Lettland und England
Aber bald bietet sich dazu Gelegenheit: Für die Schweizer U19 geht es im April mit dem EM-Qualifikationsturnier in Biel und Vevey weiter. In der Gruppe A1 der Liga A trifft die Schweiz auf Wales, Lettland und England. Maglia blickt mit Zuversicht voraus: «Wir gehen mit einem guten Gefühl in das Heimturnier und freuen uns extrem, dass es bei uns ausgetragen wird», sagt die Nationaltrainerin. Andrea Jäggi ordnet ein: «Wir konnten uns in Spanien gut vorbereiten auf Wales, Lettland und England, weil sie relativ ähnlich spielen. Die drei Gegner sind alle physisch stark. Deswegen wollten wir auch Sachen ausprobieren, die wir in der Qualifikation einsetzen möchten.»
Die Schweiz und die drei Gastnationen kämpfen um ein Ticket für die U19-EM, die vom 27. Juni bis 10. Juli in Bosnien und Herzegowina stattfindet. Nur die Gruppensiegerinnen qualifizieren sich für die Endrunde. (sl/zVg)