Regionale Erfolge an Beachhandball-EM
In diesem Jahr fand die Männer U17und Frauen U17-Europameisterschaft im Beachhandball in Zagreb/Kroatien statt. Für Ilias Mrose war es bereits die dritte aufeinanderfolgende Europameisterschaft nach 2024 in Varna/ Bulgarien ...
Regionale Erfolge an Beachhandball-EM
In diesem Jahr fand die Männer U17und Frauen U17-Europameisterschaft im Beachhandball in Zagreb/Kroatien statt. Für Ilias Mrose war es bereits die dritte aufeinanderfolgende Europameisterschaft nach 2024 in Varna/ Bulgarien sowie 2025 in Alanya/Türkei. Zum zweiten Mal in Folge war auch Alexander Haber, beide von der HG Rütihof/Havanna Beach Boys, mit von der Partie. Für Haber war es umso schöner, war er doch im abgelaufenen Handballjahr mehr verletzt, als dass er spielen konnte.
Begonnen hat das Männer-Team mit einem 1:2 gegen Norwegen. Dieses Team stand dann zum Abschluss sogar im Spiel um Platz 3 gegen Ungarn, verpasste den diesen aber hauchdünn. Mrose/Haber boten Norwegen lange Zeit die Stirn, konnte eine Halbzeit mit 19:18 sogar für die Schweiz entscheiden und verlor das abschliessende Shoot-Out leider knapp mit 8:7 Punkten. Bereits in diesem Spiel zeigte sich, dass viele Schiedsrichterentscheide nicht nachvollziehbar waren, resp. die Regelauslegung von Spiel zu Spiel ändern konnte (Schritte, Linie berühren, Gegner berühren). Einigen Teams merkte man an, dass sie eigentlich nur im Hallenhandball unterwegs sind und öfters mit gröberen Handgriffen zu Werke gingen – leider nicht immer gleich geahndet von den Unparteiischen.
Gegen Ungarn resultierte eine klare 0:2-Niederlage, dasselbe gegen Frankreich und Spanien. Gegen Italien brillierte das Team und gewann mit 2:0, ebenso gegen die Ukraine, welche mit körperlich doch sehr grossen Spielern antrat. Leider reichte es dann knapp nicht in die K.-o.-Runden, weshalb das Anpeilen des 9. Platzes (analog dem Vorjahr) das erklärte Ziel in Zagreb nach der Hauptrunde war.
Gegen Schweden musste das Team, nach einer verpatzten zweiten Halbzeit, ins Shoot-Out. Dieses wurde dann aber in eindrücklicher Manier mit 10:2 zugunsten der Schweiz entschieden. Im abschliessenden Spiel gegen Rumänien konnte mit einem glatten 2:0 der anvisierte 9. Schlussrang gesichert werden. Sieger war bei der männlichen Jugend Spanien gefolgt von Deutschland und Ungarn. Bei den Frauen gewann Ungarn vor Spanien und Deutschland. (zVg)