Gegen den amtierenden Schweizer Meister und aktuellen Tabellenführer der NLA, die Badminton Lausanne Association, setzte es eine knappe 3:5-Niederlage.
Badminton. Als Zuschauer fragte man sich nach der Vorstellung des gegnerischen Teams zurecht: Wo sollten in dieser ...
Gegen den amtierenden Schweizer Meister und aktuellen Tabellenführer der NLA, die Badminton Lausanne Association, setzte es eine knappe 3:5-Niederlage.
Badminton. Als Zuschauer fragte man sich nach der Vorstellung des gegnerischen Teams zurecht: Wo sollten in dieser Begegnung die Siege herkommen? Neben der Schweizer Meisterin im Damen-Einzel, im Damen-Doppel und im Mixed traten die Gäste aus Lausanne aus taktischen Gründen bei den Herren zudem mit vier Top-Ausländern an.
Als dann erstmals in dieser Saison auch noch in der eigenen Paradedisziplin die beiden Herren-Doppel nicht stachen, blickten viele mit Sorge auf die restlichen Spiele. Zu diesem Zeitpunkt sah es durchaus düster aus.
Die Wende brachte das Damen-Doppel: Ronja Stern revanchierte sich für ihre Finalniederlage an den Schweizer Meisterschaften und gewann dieses gemeinsam mit Leona Michalski nach weit über einer Stunde Spielzeit im 5. Satz. Zwar verlor Christian Kirchmayr das dritte Herren-Einzel, doch im Gegenzug siegte Andraz Krapez im zweiten Herren-Einzel souverän.
Nun wurde es richtig spannend – mit Spielen auf höchstem Niveau: Tobias Künzi steigerte sich im ersten Herren-Einzel von Satz zu Satz und bezwang seinen Gegner, die aktuelle Nummer 54 der Weltrangliste. Tobias, das war überragend! Damit stand es überraschend 3:3.
Kurz darauf lag die Sensation in der Luft: Ronja Stern führte gegen die amtierende Schweizer Meisterin und hatte Matchball. Parallel spielten Yann Orteu und Leona Michalski im Mixed stark auf. Für einen Moment schien es, als könnte dieses Team dem Leader aus Lausanne tatsächlich ein Bein stellen. Leider konnte Ronja Stern ihren Matchball nicht nutzen und verlor – ebenso wie darauf auch das Mixed unglücklich im 5. Satz. Das wäre es gewesen.
So stand am Ende zwar eine Niederlage, doch innerlich fühlte es sich fast wie ein Sieg an. Die äusserst knappe Entscheidung gegen den Tabellenführer zeigte eindrücklich, dass das Team Argovia mit den Besten der Liga mithalten kann. Einziger Wermutstropfen blieb der deutliche Sieg des Konkurrenten BC Zürich im Kampf um den letzten Playoff-Platz.
Die letzten Heimspiele der Saison finden am Sonntag, 21. März, in der Mehrzweckhalle Brühl in Gebenstorf statt: Das NLA-Team spielt um 12.00 Uhr gegen den BC Uzwil 1, anschliessend um 15.30 Uhr das NLB-Team gegen den BC Uzwil 2. (zVg)