Der Motocross-Fahrer Noe Zumstein aus Künten zeigte beim Comeback in Wohlen eine gute Leistung
In der beeindruckenden Renn-Atmosphäre von Wohlen ist Noe Zumstein aus Künten ein schönes Comeback gelungen, auch wenn das Wetter ziemlich garstig war.
...
Der Motocross-Fahrer Noe Zumstein aus Künten zeigte beim Comeback in Wohlen eine gute Leistung
In der beeindruckenden Renn-Atmosphäre von Wohlen ist Noe Zumstein aus Künten ein schönes Comeback gelungen, auch wenn das Wetter ziemlich garstig war.
Der Motorradfahrer Noe Zumstein aus Künten ist fast die ganze letzte Saison ausgefallen (der «Reussbote» berichtete). Nun bestritt er das erste Rennen seit dreiviertel Jahren, und dies gleich am Heimrennen in Wohlen. Vor Wochenfrist hatte sich Zumstein noch bei der Europameisterschaft für die Hauptrennen zu qualifizieren versucht. Auch wenn es in Frauenfeld noch nicht für die Hauptrennen gereicht hatte, war das Wochenende in der Ostschweiz ein wichtiger Schritt zurück in den Rennalltag.
Dieses Wochenende folgten nun aber die ersten Läufe vor grossartiger Kulisse in Wohlen. Es strömten bei garstigen Bedingungen wieder tausende von Zuschauern an den Streckenrand. Eine beeindruckende Atmosphäre. Besonders gefreut hat Noe und sein Team der Besuch zahlreicher Freunde, Bekannter und Unterstützer im Yamaha-Paddock.
Nach so langer Pause war klar: Der Rhythmus im Rennen ist ein anderer als im Training. Entsprechend tastete sich Noe im Laufe des Tages Schritt für Schritt wieder heran – mit sichtbarer Steigerung von Lauf zu Lauf. Training ist nicht Rennen, und so verlief der Tag anfänglich noch nicht ganz optimal, wurde aber gegen Ende immer besser.
Erste Meisterschaftspunkte
Im ersten Lauf klassierte sich Noe Zumstein nach schlechtem Start auf Platz 15 und holte die ersten Meisterschaftspunkte. Im zweiten Lauf folgte dann ein Start im Mittelfeld. Man spürte, dass er das Vertrauen immer mehr zurückgewann, und er lancierte im Laufe des Rennens einige geschickte Überholmanöver, um schlussendlich bis auf Platz 10 vorzufahren. «Insbesondere die sehr gute Leistung gegen Ende des Rennens stimmen uns positiv. Nach einer dreiwöchigen Grippe-Erkrankung war Noe noch nicht bei vollen Kräften und konnte trotzdem gegen Ende einige Plätze gewinnen. Die Rundenzeiten waren zudem konstant und in Runde 9 hatte er seine schnellste Runde. Wir schauen positiv in die nächsten Wochen», sagte Erich Kohler von Noe Zumsteins Team nach dem Rennen.
Bereits kommende Woche steht die nächste Herausforderung an: Die Qualifikation zur EMX im italienischen Trentino in Arco – eine weitere wichtige Gelegenheit für Noe Zumstein, sich auf internationalem Niveau zu messen und weiter zu wachsen. (sl/zVg)