World Rowing Cup mit Olivia Nacht im Doppelvierer
Rudern. Der Finaltag am Weltcup in Sevilla hatte es heute in sich. In einer Hitzeschlacht auf dem Rio Guadalquivir in Sevilla ruderten drei Schweizer Boote in den A-Finals, zwei weitere in den B-Finals. Der Doppelvierer ...
World Rowing Cup mit Olivia Nacht im Doppelvierer
Rudern. Der Finaltag am Weltcup in Sevilla hatte es heute in sich. In einer Hitzeschlacht auf dem Rio Guadalquivir in Sevilla ruderten drei Schweizer Boote in den A-Finals, zwei weitere in den B-Finals. Der Doppelvierer der Frauen mit Olivia Nacht aus Mägenwil sorgte mit einem 5. Rang für das Top-Resultat aus Schweizer Sicht. Der Männer-Zweier-ohne und der Frauen-Doppelzweier beendeten den ersten Weltcup der Saison auf dem 6. Rang.
Bei absoluter Windstille und bereits mittags gefühlten Temperaturen von über 30 Grad, die im Laufe des Tages noch auf fast 40 Grad ansteigen sollten, gingen im südspanischen Sevilla die Finals des ersten Ruder-Weltcups der Saison 2026 über die Bühne. Die Schweiz hatte sich mit drei Booten für die A-Finals qualifiziert, zwei weitere standen im B-Final. Doch der Tag war für die Schweizer ein Realitätscheck. Lisa Lötscher, Flavia Lötscher Nina Wettstein und Olivia Nacht trafen im A-Final auf die Vizeweltmeisterinnen aus Grossbritannien, die WM-drittplatzierten Deutschen, Rumänien, Neuseeland und Kanada.
Die Schweizerinnen wagten einen schnellen Start und gingen mitten im Pulk über die ersten 500 Meter. Bei der Zwischenmarke trennte alle Boote nur wenig mehr als eine Sekunde. In Richtung der Streckenmitte konnten sich vier Boote gemeinsam absetzen, knapp in Front das deutsche Boot. Das Schweizer Quartett verlor hier etwas an Boden und ordnete sich auf dem 5. Rang vor Neuseeland ein. Vorne behauptete Deutschland vor Grossbritannien und Rumänien die Spitze bis ins Ziel. Aber auch die Schweizerinnen kämpften bis zum Schluss mit allen Mitteln und schoben sich im finalen Sprint noch einmal an die viertplatzierten Kanadierinnen heran und von den folgenden Neuseeländerinnen weg. Am Ende trennten den neuformierten Schweizer Doppelvierer sieben Sekunden vom Sieg. Damit erreichte das Boot mit Weltcup-Debütantin Flavia Lötscher beim Weltcup-Auftakt Rang 5. (zVg)