Das 2.-Liga-Team von Volley Reusstal gewinnt zu Hause gegen den VBC Niederlenz klar in drei Sätzen
Volley Reusstal startet souverän und behält die Übersicht. Daraus wird ein klares 3:0 gegen den VBC Niederlenz.
Die Sonne drückte durch die Wolken, ...
Das 2.-Liga-Team von Volley Reusstal gewinnt zu Hause gegen den VBC Niederlenz klar in drei Sätzen
Volley Reusstal startet souverän und behält die Übersicht. Daraus wird ein klares 3:0 gegen den VBC Niederlenz.
Die Sonne drückte durch die Wolken, draussen war Winterwunderland, das zum Schlitteln einlud. Verständlich, dass das Publikum eher spärlich angereist war zum Mittags-Heimmatch von Volley Reusstal gegen den VBC Niederlenz. Niederlenz, im 4. Tabellenrang, war auf dem Papier ein harter Brocken.
Doch die Reusstalerinnen waren zu Beginn des Spiels weit davon entfernt, eingeschüchtert aufzutreten – und das, obwohl die letzten Spiele vor der Weihnachtspause mit Niederlagen gegen Seetal, Aarau und Safenwil-Kölliken alles andere als wunschgemäss verlaufen waren.
Ein sehr geglückter Rückrundenstart
Im Gegenteil: Die Hausherrinnen spielten zum Rückrundenstart offensichtlich befreit auf, agierten clever und liessen die Gäste eine ganze Weile lang überhaupt nicht recht ins Spiel kommen. «Es war unser Ziel, Niederlenz von Anfang an unter Druck zu bringen, und das ist uns gelungen», sagte Zuspielerin Tanja Stadler nach dem Match. «Unsere Angriffe haben sehr gut funktioniert, die Annahmen waren super.» Auch gelangen Volley Reusstal einige starke Service-Serien, nicht zuletzt dank Jasmin Rey, die immer wieder Asse oder Winner servierte und ihrem Team so zu Gratis-Punkten verhalf. Mit einem überdeutlichen 25:13 ging der erste Satz an die Reusstalerinnen, denen man den Spass am Spiel bis in die Ränge hinauf anmerkte.
Auch wenn die Sätze 2 und 3 mit 25:15 und 25:22 nicht mehr ganz so deutlich ausfielen: Es ist Volley Reusstal zum Rückrundenstart gelungen, zu zeigen, dass die Mannschaft nicht nur Potenzial hat, sondern durchaus in der Lage ist, es auch abzurufen. Diese Erkenntnis wird der Mannschaft in den nächsten Spielen hoffentlich zugute kommen.
Die Tabelle der 2. Liga wird immer enger, die gängigen Hierarchien scheinen im Moment wie ausgeschaltet. Das heisst für Volley Reusstal, das nun lange Zeit am unteren Tabellenende lag und sich Sorgen machen musste, zweierlei: Es braucht nie sehr viel, um wieder in ungemütlichere Gefilde abzurutschen, deshalb ist im Moment jeder Punktgewinn wertvoll und jeder Dreisatz-Sieg Gold wert.
Tabellenhierarchien auf dem Kopf
Zum anderen bedeutet diese enge Tabelle aber auch, dass die vorderen Plätze aus Reusstaler Sicht nicht mehr in so grosser Punkte-Entfernung liegen wie auch schon. Tanja Stadler sagte denn auch nach dem Match: «Es ist für uns jetzt sehr wichtig, möglichst aus jedem Spiel Punkte mitzunehmen.»
Wenn es Volley Reusstal gelingt, auch die nächsten Spiele mit dermassen viel Spielfreude und offensichtlich freiem Kopf anzugehen, tut das Publikum gut daran, aufs Schlitteln zu verzichten und sich richtig schönes Volleyball anzuschauen.
In der Meisterschaft geht es für Volley Reusstal am Sonntag mit einem Auswärtsspiel gegen Würenlingen, im Moment auf dem zweitletzten Tabellenrang, weiter. Am Mittwoch, 21. Januar, steht mit dem Match gegen Aarburg-Zofingen das nächste Heimspiel auf dem Plan.
Bereits vor diesen Meisterschaftsspielen stand am vergangenen Montagabend noch ein Heimspiel an: Im Achtelfinal des Aargauer Cup spielte Volley Reusstal zu Hause gegen Olten (nach Red.-Schluss, Bericht im nächsten «Reussbote»).
Susanne Loacker