Fussball: U-19 Frauen mit Andrea Jäggi scheiden an der Uefa Women’s Euro aus und reisen nach Hause
Nichts zu holen gab es für die Schweizer U19-Nationalmannschaft an der Euro in Bosnien Herzegowina. Die Tägligerin Andrea Jäggi erhielt gegen ...
Fussball: U-19 Frauen mit Andrea Jäggi scheiden an der Uefa Women’s Euro aus und reisen nach Hause
Nichts zu holen gab es für die Schweizer U19-Nationalmannschaft an der Euro in Bosnien Herzegowina. Die Tägligerin Andrea Jäggi erhielt gegen Österreich wenige Einsatzminuten und spielte gegen Island durch.
Der Start in die Finalrunde der Europameisterschaft der Frauen, die in Bosnien und Herzegowina gespielt wird, verlief für das Schweizer Team verheissungsvoll. Gegen die amtierenden Europameisterinnen Spanien holten die Schweizerinnen ein beachtliches 2:2. Andrea Jäggi aus Tägerig, die erst kürzlich beim FC Basel unterschrieben hatte, sass 90 Minuten auf der Bank. Der Start liess das Team von Veronica Maglica von den Halbfinals träumen. Es sollte aber ganz anders kommen.
Ihr zweites Gruppenspiel gegen Österreich ging mit 1:3 verloren. Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen die Titelverteidigerinnen Spanien musste das Team in Sarajevo die erste Niederlage hinnehmen. Österreich präsentierte sich über weite Strecken effizienter.
Die Schweiz begann mutig und suchte früh den Weg nach vorne, danach übernahm Österreich zunehmend die Kontrolle. Kurz vor der Pause musste sich die Schweiz geschlagen geben, als Österreich zur 1:0-Führung traf. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Österreich auf 2:0. Die Schweizerinnen reagierten aber gut und kamen nach einem Eckball zurück ins Spiel: Die eingewechselte Ramona Schallberger brachte den Ball an den zweiten Pfosten, wo Rahel Hinder per Kopf zum 1:2 verkürzte. In der Schlussphase drückte die Schweiz auf den Ausgleich und suchte mit viel Einsatz die Wende, ehe Österreich in der Nachspielzeit nach einem schnellen Angriff zum 3:1-Endstand traf. Die Tägligerin Andrea Jäggi wurde beim Stande von 1:2 in der 84. Minute eingewechselt. In der Tabelle stand die Schweiz nach zwei Spielen bei einem Punkt. Die Ausgangslage hing vom weiteren Verlauf der Gruppe ab, klar war aber: Für den Einzug in den Halbfinal brauchte die Schweiz im letzten Gruppenspiel gegen Island einen Sieg und war gleichzeitig auf Schützenhilfe angewiesen.
Ein Sieg zum Abschluss
Im letzten Spiel gegen Island brauchten die Schweizerinnen einen Sieg mit möglichst grosser Tordifferenz und waren gleichzeitig darauf angewiesen, dass im Parallel-Spiel Österreich gegen Spanien gewinnt, was nicht der Fall war.
Die Schweiz erwischte am Samstagnachmittag im Asim Ferhatovic Hase Stadium in Sarajevo einen gelungenen Start in die Partie und ging dank eines sehenswerten Weitschusses (16.) verdient in Führung. Die Isländerinnen reagierten auf den Rückstand mit einem Aluminiumtreffer und kamen wenig später zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Antwort des Teams von Veronica Maglia liess jedoch nicht lange auf sich warten: Nur wenige Sekunden später stellte Emanuela Pfister den Vorsprung wieder her. In der Folge blieb die Partie äusserst unterhaltsam und bot Chancen auf beiden Seiten. Die engagierte Leistung der Schweizerinnen wurde in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit dem 3:1 erneut belohnt.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Schweiz das spielbestimmende Team und erhöhte auf 4:1. Island sorgte in der Schlussphase mit zwei Treffern nochmals für Spannung, am verdienten Sieg der Schweizerinnen änderte dies jedoch nichts.
Andrea Jäggi spielte gegen Island die ganze Partie durch und bot eine solide Leistung. Die Schweiz beendet das Turnier auf dem 3. Platz und qualifizierte sich nicht für die Halbfinalspiele. (bn/zVg)