Am Freitagabend stieg der traditionelle Näbelriiter-Ball im und ums Restaurant Kreuz
Der traditionelle Näbelriiter-Ball zog auch dieses Jahr jede Menge Fasnachtsbegeisterte nach Niederwil, das in diesem Jahr unter dem Motto «Niederwil god uf Canada» die ...
Am Freitagabend stieg der traditionelle Näbelriiter-Ball im und ums Restaurant Kreuz
Der traditionelle Näbelriiter-Ball zog auch dieses Jahr jede Menge Fasnachtsbegeisterte nach Niederwil, das in diesem Jahr unter dem Motto «Niederwil god uf Canada» die fünfte Jahreszeit begeht.
Das Fasnachts-Motto bestimmen die Gruppen im Dorf gemeinsam. Die Näbelriiter haben dabei aber traditionell das letzte Wort, schliesslich bauen sie auch den passenden Wagen. Zuerst hätten sie das Thema Holzfäller im Kopf gehabt, erzählt Martin Breuer von den Näbelriitern. Dann habe man das Thema auf Kanada ausgeweitet. «Kanada ist ein cooles Land und das Motto hat es noch nie gegeben», so Breuer. Die Näbelriiter selbst blieben beim Thema Holzfäller und dekorierten ihren Wagen stilgerecht als kanadische Blockhütte – samt Plüschbären. Beim Ball am Freitag blieb der Wagen aus Platzgründen aber draussen. Stattdessen wurde rund ums Restaurant Kreuz gebührend gefeiert. Besonders freute die Näbelriiter, dass dank der neuen Betreiber auch im Restaurant wieder gefeiert wurde: «Wir sind froh, dass wieder gute Leute dort sind». Darüber hinaus gab es wie immer eine Kafistube für den gemütlichen «Hock» und für die Hartgesottenen einen «Techno-Bunker». Im wahrsten Sinne des Wortes spielte die Musik aber im Guggenzelt, wo sich neun verschiedene Guggenmusiken – auch aus Tägerig und vom Rohrdorferberg bis am späten Abend die Klinke in die Hand gaben. Manch einer soll sich gar erst am frühen Morgen auf den Heimweg gemacht haben, während andere gleich weiter zogen zum nächsten Event. So gehört sich das bei der Fasnacht!
Michael Lux