Fischbach-Göslikon besiegt Wohlen
Der HC Fischbach-Göslikon hat sich mit einer überzeugenden Leistung im Berner Cup-Derby gegen den HC Wohlen durchgesetzt und mit einem klaren 8:2-Sieg das Halbfinal-Ticket gelöst.
Die Freiämter dominierten ...
Fischbach-Göslikon besiegt Wohlen
Der HC Fischbach-Göslikon hat sich mit einer überzeugenden Leistung im Berner Cup-Derby gegen den HC Wohlen durchgesetzt und mit einem klaren 8:2-Sieg das Halbfinal-Ticket gelöst.
Die Freiämter dominierten das Viertelfinal-Spiel des Berner Cups gegen den HC Wohlen am Dienstagabend über weite Strecken und liessen dem Kabinpartner kaum Raum, um ins Spiel zu finden.
Trotz frostiger Bedingungen fanden 82 Zuschauer den Weg in den Schüwopark, um das dritte Derby der Saison 2025/2026 mitzuerleben. Beide Teams agierten zu Beginn des Spiels noch verhalten, wobei Fischbach-Göslikon die klar besseren Chancen hatte, jedoch zunächst am stark aufspielenden Fabian Liniger im Tor des HC Wohlen scheiterte. Erst in der 10. Minute brach die erste Sturmlinie rund um Boris Neher, Christoph Frei und Kevin Barz den Bann und erzielte das 1:0. Kurz vor der ersten Drittelpause erhöhte die gleiche Kombination im Powerplay auf 2:0.
Vergebenes Powerplay
Im zweiten Drittel hatte Fi-Gö gleich zwei Gelegenheiten im Powerplay, konnte diese jedoch nicht nutzen. Erst in der 31. Minute gelang es Lars Neher, auf Vorlage von Marc Gisin, den Vorsprung auf 3:0 auszubauen. Doch der HC Wohlen nutzte eine Unordnung vor dem Fischbach-Gösliker Tor und verkürzte durch Michael Frei auf 3:1. Die Antwort von Fi-Gö folgte jedoch prompt: Direkt nach dem Anspiel stellte Lars Neher mit seinem zweiten Treffer den Abstand wieder her und erhöhte auf 4:1.
Feuerwerk in den letzten Minuten
Die Gäste aus Wohlen hatten Mühe, gegen die starke Offensive von Fi-Gö mitzuhalten und mussten sich immer wieder mit Strafen wehren. Im Powerplay lenkte Christoph Frei in der 45. Minute einen Schuss von Boris Neher ins Tor und erhöhte auf 5:1. Kurz darauf verkürzte Raphael Amstutz für Wohlen auf 5:2, doch Fi-Gö liess nichts anbrennen. In den letzten vier Minuten zündete Fi-Gö ein wahres Schlussfeuerwerk: Christoph Frei (56.), Carlos Zuberbühler (58.) und Yves Simmen (59.) setzten mit ihren Treffern den Schlusspunkt zum 8:2-Endstand.
Die Paarung und das Datum für das Halbfinal-Spiel standen bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht fest. (zVg)