Niederwil: Am «Mitmachtag» pflanzten Freiwillige 195 Sträucher für eine neue Hecke an der Nesselnbacherstrasse
Die Ortsteile Niederwil und Nesselnbach feiern dieses Jahr ihre Fusion vor 125 Jahren. Jetzt wurde eine grüne «Nabelschnur» gepflanzt.
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Niederwil: Am «Mitmachtag» pflanzten Freiwillige 195 Sträucher für eine neue Hecke an der Nesselnbacherstrasse
Die Ortsteile Niederwil und Nesselnbach feiern dieses Jahr ihre Fusion vor 125 Jahren. Jetzt wurde eine grüne «Nabelschnur» gepflanzt.
Es war die Idee von Gemeinderätin Martina Balmer gewesen, an der viel genutzten Strasse zwischen den Ortsteilen für mehr Grün zu sorgen. «Im Sommer gibt es dort keinen Schatten und ist daher heiss», erklärt sie. Das Ganze umgesetzt hat Ratskollege Lukas Vock, zu dessen Ressort dies gehört. «Wir wollen im Dorf mehr Flächen für die Natur aufwerten und neuen Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere schaffen», sagt er. Mit zwei Bänklein soll die Strasse auch für die Einwohner zu einem neuen Begegnungsort werden und das Jubiläumsjahr markieren. Vor zwei Wochen wurden bereits 17 Ulmen zwischen Niederwil und Nesselnbach gepflanzt. Am «Mitmachtag» ging es nun darum, eine Hecke aus 195 einheimischen Sträuchern am Hang des Velowegs bei der Nesselnbacherstrasse zu setzen. 33 Personen tauchten gut gelaunt am Samstagmorgen um 8.30 Uhr beim Feuerwehrlokal auf. Sie begaben sich zum Arbeitsort und machten sich mit Hacken und Schaufeln an die Arbeit. Der Forstbetrieb Reusstal hatte die Aktion vorbereitet und Pflanzlöcher markiert. Sträucher wie Schwarzdorn, Kreuzdorn, Heckenkirsche, Liguster, wolliger Gemeiner Schneeball oder die robusten Baumarten Wildbirne und Feldahorn haben laut Förster Guido Schibli ein neues Zuhause gefunden. Für die Verpflegung sorgte Ehrenschränzer Rolf Mettier, mit der «Stewardess» Brigitte Koch und Zeremonienmeisterin Claudia Gratwohl. Nach der Aktion gab es für alle, die sich fürs Gemeinwohl eingesetzt hatten, noch einen Lunch im Feuerwehrlokal.
Marc Benedetti