Grosse Erfahrung mit der Kantonspolizei
02.10.2026 LeserbriefeHerzliche Gratulation zum Kommentar im «Reussbote» vom Freitag, 25. September. Finde ich sehr gut. Wir wohnen seit 22. November 1963 an der Reuss in Mellingen und haben eine enorme Erfahrung mit der Kantonspolizei (Kapo). Es dürften wenige Anwohner sein, die so eine Erfahrung ...
Herzliche Gratulation zum Kommentar im «Reussbote» vom Freitag, 25. September. Finde ich sehr gut. Wir wohnen seit 22. November 1963 an der Reuss in Mellingen und haben eine enorme Erfahrung mit der Kantonspolizei (Kapo). Es dürften wenige Anwohner sein, die so eine Erfahrung in diesem Ausmass haben. Im Sommer gab es chronischen und in unvorstellbarem Ausmass Lärm von extrem lauter Musik, die im ganzen Quartier bestens hörbar war. Für Anwohner eine Plage. Ich führte viele Telefonate mit der Kapo und beschwerte mich intensiv. Zimmerlautstärke war die Devise! Weit daneben, nichts genutzt! Einmal waren sie tatsächlich auf der anderen Seite der Reuss und sprachen mit den «Musikern». Für einen Moment wurde es ruhig. Sobald sie weg waren, weitere Musik, und als diese aufhörten, kamen die nächsten Badegäste und produzierten ihre Musik!
Ein weiteres klassisches Muster, wie mit uns umgesprungen wurde: schon zwei Mal sah ich die schönen roten Stühle in der Reuss. Als ich dies einmal bei steigendem Wasserstand sah, rief ich sofort bei der Kapoan! Antwort: Sie hätten keine Zeit, erst am Nachmittag, mit dem grossen Risiko, dass die schönen Stühle weg wären! Ich wusste nichts besseres, als Györgyi Schaeffer anzurufen und sie über die Problematik zu informieren! Spontan, wie sie ist, kam die Antwort, komme schauen, und sie kam! Mit meinen Wasserstiefeln und 4 Meter Teleskopstab stieg sie hinab in die Fluten der Reuss und fischte die Stühle tatsächlich heraus, nicht die Kapo! Diese liess uns im Stich!
Ein gewaltiges Kompliment und Dankeschön an die Regionalpolizei! Mit einem enormen Aufwand und Engagement wurden die Exzesse reduziert und sie erreichten für den Moment eine Beruhigung! Das Problem ist unsere Gesellschaft! Erschreckend wie «alles nichts nutzt». Es gibt Beanstandungen, was in den letzten 10 Jahren passiert oder nicht passiert ist. Verrückt. Die Menschheit ist so! Ist es woanders besser? Vis-a-vis vom «Löwen» gab es einen Papierkorb, zu dem der Zugang nahezu unzugänglich war. Daneben gibt es zwei Parkplätze von der Drogerie, wo immer wieder ganz oder teilweise neben dem Parkfeld parkiert wird. Mütter mit Kinderwagen, Menschen vom Altersheim mit Behinderung und Rollatoren mussten auf die Strasse ausweichen.
Elektro-Roller sind eine Gefahr, obwohl sie nur mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit fahren dürften! Positiv festgestellt, wie ein Fahrer mit dem Roller zu Fuss ging. Erschreckend, wie schon nach der Kontrolle den Weg und Reuss entlang wieder mit hoher Geschwindigkeit gefahren wurde. Angeblich sollen damit bis zu 150 km/h möglich sein.
Am Sonntag wurde wieder relativ schnell über den Städtlisteg gefahren, obwohl viel Volk auf der Brücke war! Auch Velofahrer mit Helm, schnelle Trottinetts kümmern sich einen Dreck um das Fahrverbot. Trostlos und chancenlos für die Repol!
Empfehlung an die Bürger von Mellingen: Bitte sich für Regionalpolizei engagieren, da sie günstiger, besser, schneller sind und am Ort sind und bei Problemen ansprechbar bleiben! Angeblich wurde rund eine Million Franken in den Polizeiposten investiert. Mietverträge über 10 Jahre nicht vergessen. Viele weitere Vorteile wurden anderweitig veröffentlicht.
Ernst Rohner, Mellingen
