«Ich freue mich sehr auf dieses Erlebnis»
17.03.2026 Sport, VolleyballDas Team des BTV Aarau hat den Final des Cups erreicht. Passeuse Luana Petris aus Stetten spricht über ihre Vorfreude
Luana Petris aus Stetten hat mit ihrem Team BTV Aarau den Final des Mobiliar Cup erreicht – mit zwei grandiosen Siegen gegen NLA-Mannschaften. Am 28. März ...
Das Team des BTV Aarau hat den Final des Cups erreicht. Passeuse Luana Petris aus Stetten spricht über ihre Vorfreude
Luana Petris aus Stetten hat mit ihrem Team BTV Aarau den Final des Mobiliar Cup erreicht – mit zwei grandiosen Siegen gegen NLA-Mannschaften. Am 28. März findet das Finalspiel in Winterthur statt.
◆ Luana Petris, herzliche Gratulation zum Dreisatz-Halbfinal-Sieg über die NLA-Mannschaft von Franches-Montagnes, den Cup-Halbfinal.
Hätten Sie vor Hätten Sie vor dem Match auf Ihr Team gewettet?
Ich hätte sicher darauf gewettet, dass es ein tolles und spannendes Spiel wird – und darauf, dass wir bereit sind zu kämpfen.
◆ Sie haben gleich zu Beginn mit Ihren Services und überhaupt viel beigetragen. Wie haben Sie sich während des Spiels gefühlt?
Ich habe mich im Spiel wirklich gut gefühlt. Es war für uns als Team wichtig, dass wir in jeden Satz gut und stabil gestartet sind. Das hat uns allen viel Selbstvertrauen, Mut und Sicherheit gegeben. Wir konnten uns gegenseitig pushen und so in allen drei Sätzen unsere volle Leistung abrufen.
◆ Was hat den Ausschlag gegeben, dass es so gut lief?
Ich habe eigentlich nicht viel anders gemacht als sonst. Aber wir als Team haben uns sehr gut auf dieses Spiel vorbereitet, auch mental. Und natürlich haben wir uns auch sehr auf diesen Match gefreut. Während des Spiels war dann auch die Atmosphä- re in der Halle einmalig, es waren so viele Leute da, die uns unterstützten. Das macht viel aus.
◆ Wann in so einem Match fängt man an zu glauben, dass es klappen könnte?
Man muss schon vor dem Match daran glauben, dass es möglich ist, so eine Mannschaft zu schlagen. Mit dieser Einstellung sind wir auch ins Spiel gegangen. Ich bin sicher, dass das ausschlaggebend dafür war, dass wir diesen Match gewinnen konnten. Den Glauben daran haben wir das ganze Spiel über nicht verloren, und wir liessen auch nicht nach, als wir schon zwei Sätze gewonnen hatten. Wir haben unser Spiel bis zum Schluss solide durchgezogen. Als wir im dritten Satz etwa 20 Punkte hatten, begann ich wirklich zu realisieren: Jetzt gewinnen wir.
◆ Ist das dann eher Motivation oder wird man nervös?
Nur Motivation. Die Nervosität konnte ich im Verlauf des Spiels loswerden. So kurz vor dem Ziel darf man natürlich nicht lockerlassen, doch wir waren alle so ehrgeizig und voller Vorfreude, dass ich auch nicht mehr nervös wurde.
◆ Im Final geht es nun am 28. März gegen NUC, den NLA-Tabellenersten. Viel «härter» hätte es nicht kommen können. Freuen Sie sich trotzdem?.
Ich freue mich sehr auf dieses Spiel. Es ist natürlich eine riesige Challenge für uns. Wir müssen einfach hingehen, spielen, Spass haben – und auch zeigen, was wir als Team können. Ich bin sicher, dass es für das ganze Team ein einmaliges Erlebnis wird, und auch ein schöner Saison-Abschluss. Dieser Finaleinzug zeigt, was wir als Team erreichen können und schon erreicht haben.
◆Wie müsste der BTVA spielen, um Chancen zu haben?
Das weiss ich auch noch nicht. Die Gegnerinnen sind Tabellenführerinnen und die Dominatorinnen der NLA. Wir sind zwar Leader der NLB (siehe auch Box, Anm. d. Red.) – aber da liegt eine ganze Liga dazwischen, da dürfen wir uns nichts vormachen. Ich glaube, für uns ist wichtig, dass wir unser Spiel spielen, Spass haben und zeigen, was für ein grossartiges Team wir sind. Wir werden mit viel Motivation, Freude und mit unserem Gameplan im Finale antreten. Über das Resultat dieses Spiels möchte ich eigentlich gar nicht nachdenken. Wir stehen in diesem Cup-Final, weil wir bereits zwei NLA-Teams bezwungen haben.
◆ Worauf freuen Sie sich am meisten im Hinblick auf diesen Finaltag?
Ich freue mich auf das ganze Ereignis an sich. Ich habe noch nie in einer so grossen Arena vor so viel Publikum gespielt. Der Match wird auch live am Fernsehen übertragen. Das wird ein unvergessliches Abenteuer. Ich freue mich sehr darauf, dieses Highlight mit meinem Team zu teilen.
Susanne Loacker
Der Aufstieg ist fix
«NLA, wir kommen!», postete das Team um Luana Petris zu Beginn dieser Woche. Weil es dieses Jahr keine Auf- und Abstiegsspiele gibt und weil Köniz, auf das der BTVA in den Play-offs getroffen wäre, auf den Aufstieg verzichtet, steht der Aufstieg in die NLA jetzt schon fest. Neben dem Cupfinal (siehe oben) ist es nun das erklärte Ziel des Teams, den Play-off-Final zu gewinnen und damit den NLB-Meisterinnen-Titel zu holen.


