Es gibt wieder einen Fasnachtspuppen-Wettbewerb – bis zum 30. Januar ist die Kreativität gefragt
Neben traditionellen Anlässen, wie der Inthronisation des Ehrenschränzers oder dem Näbelriiterball, gibt es dieses Jahr erstmals seit vielen Jahren wieder einen ...
Es gibt wieder einen Fasnachtspuppen-Wettbewerb – bis zum 30. Januar ist die Kreativität gefragt
Neben traditionellen Anlässen, wie der Inthronisation des Ehrenschränzers oder dem Näbelriiterball, gibt es dieses Jahr erstmals seit vielen Jahren wieder einen Fasnachtspuppen-Wettbewerb in Niederwil. Die schönsten Puppen werden prämiert. Es winkt sogar eine Bootsfahrt in Frankreich.
Die Fasnacht hat Niederwil in den kommenden Wochen fest im Griff. Das soll sich in diesem Jahr nicht nur an öffentlichen Gebäuden und Plätzen, sondern auch an privaten Fassaden, Hauseingängen, Fenstern und Balkonen im Ort widerspiegeln – so wie einst. «Es gab vor Jahren schon einmal so einen Wettbewerb», erzählt André Furrer, Präsident der Ex-Ehrenschränzer zum geplanten Fasnachtspuppen-Wettbewerb. Das wolle man jetzt wieder aufleben lassen. Bis zur Inthronisation des Ehrenschränzers am 30. Januar haben die Einwohnerinnen und Einwohner, die mitmachen wollen, Zeit, ihre Häuser mit den gestopften Puppen zu dekorieren. «Ziel wären lebensgrosse Puppen, zum Beispiel im Fasnachtsgwändli, einem Skianzug oder Ähnlichem», so Furrer. Einen Vorteil bei der Jury verschaffe sich aber natürlich, wer seine Puppen dem diesjährigen Fasnachts-Motto entsprechend ausstaffiere. Das lautet «Niederwil god uf Canada» und wurde gemeinsam von den Verantwortlichen der Fasnachtsvereine ausgewählt (siehe auch Seite 8). Die endgültige Entscheidung trafen laut André Furrer aber die Näbelriiter, da diese wie jedes Jahr ihren Fasnachtswagen dem Motto getreu gestalten. Wie das Motto umgesetzt wird, ist noch geheim. Nur soviel verrät Furrer: «Die Näbelriiter gehen als Holzfäller und die Sapper-Clique als Trapper». Auch andere Fasnacht-Gruppen passen sich dem jeweiligen Motto an. Wichtig: Wer sich am Wettbewerb beteiligt, sollte dies vorab der Jury mitteilen und seine Adresse angeben. Prämiert werden die schönsten und originellsten Puppen dann vom frisch gewählten Ehrenschränzer und seinem Gefolge. Sie werden in den Tagen nach der Inthronisation die Dekorationen im Dorf begutachten und bewerten.
Attraktive Preise locken
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Der 1. Preis, eine Bootsfahrt für zwei Personen, werde von einem ehemaligen Ehrenschränzer gesponsort, der ein Hausboot auf einem Fluss in Frankreich besitze, so Furrer. Für die zweitbeste Deko gibt es ein Preisgeld und für den oder die Drittplatzierten Veranstaltungsgutscheine für den Kultursaal. Es lohnt sich also während der Fasnacht, buchstäblich die Puppen im Dorf tanzen zu lassen.
Michael Lux
Anmeldung für den Wettbewerb: claudiagratwohl68@gmail.com