Am Montag, 16. Februar, stiegen unsere Enkel, 14 und 16 Jahre alt, gegen 21 Uhr an der Haltestelle Egro in Niederrohrdorf aus dem Bus aus Baden. Sie waren auf dem Heimweg vom Sporttraining. Mit ihnen stiegen auch drei andere unbekannte Burschen aus, welche sofort unsere Enkel ansprachen und ...
Am Montag, 16. Februar, stiegen unsere Enkel, 14 und 16 Jahre alt, gegen 21 Uhr an der Haltestelle Egro in Niederrohrdorf aus dem Bus aus Baden. Sie waren auf dem Heimweg vom Sporttraining. Mit ihnen stiegen auch drei andere unbekannte Burschen aus, welche sofort unsere Enkel ansprachen und sich nicht abschütteln liessen. Da die Enkel ihren weiteren Nachhauseweg, nämlich die 700 m spärlich beleuchtete Nebenstrasse übers Feld nicht verraten wollten, lenkten sie ihre Schritte erstmal Richtung Dorfzentrum. Dabei wurde ihnen von dem Trio nach ein paar unverfänglichen Fragen allerlei Unglaubwürdiges aufgetischt. Sie wurden aufgefordert, mit ihnen auf den weniger gut einsehbaren Parkplatz mitzukommen. Dort fiel dann das erste Mal das Wort Geld. Beide Enkel beteuerten, gar nichts dabei zu haben, aber der jüngere Enkel wurde kurz in den Schwitzkasten genommen und ihm Schläge angedroht. Beide mussten ihre Taschen leeren und wurden noch abgetastet; tatsächlich war nirgends Geld zu finden. Die Handys fanden kein Interesse. Zuletzt kamen noch die Rucksäcke dran. Was kam denn da zum Vorschein? In jedem ein Karategwändli, das eine mit grünem, das andere mit braunem Gürtel! Dieser Anblick hatte eine erstaunliche Wirkung, denn sofort änderte sich die Situation: Mit fadenscheiniger Begründung für ihr Verhalten und Entschuldigungen verzogen sich die drei Burschen unverzüglich, sehr zur Erleichterung unserer Enkel!
Beatrice Koller, Niederrohrdorf