Unser Land platzt aus allen Nähten. Wohnungen werden unbezahlbar, Strassen und Züge sind überfüllt, Grünflächen verschwinden unter Beton, und die Lebensqualität sinkt spürbar. Wie lange soll das noch funktionieren? Die Realität ist doch ...
Unser Land platzt aus allen Nähten. Wohnungen werden unbezahlbar, Strassen und Züge sind überfüllt, Grünflächen verschwinden unter Beton, und die Lebensqualität sinkt spürbar. Wie lange soll das noch funktionieren? Die Realität ist doch offensichtlich: Die Schweiz ist ein kleines Land mit begrenztem Platz. Wir können nicht jedes Jahr Hunderttausende zusätzliche Menschen aufnehmen, ohne dass Natur, Infrastruktur und die Bevölkerung die Folgen tragen müssen. Die Situation in drei Liegenschaften der Altstadt von Mellingen verdeutlicht, dass nicht nur leistungsbereite Fachkräfte, sondern vielfach sozial und wirtschaftlich perspektivlose Personen in die Schweiz ziehen. Besonders absurd ist, dass ausgerechnet die Linken ständig den Klima- und Umweltschutz predigen, beim Thema Massenzuwanderung aber komplett verstummen. Beim Autofahrer wird ständig moralisiert, aber Millionen zusätzlicher Einwohner sollen keinerlei Auswirkungen auf Umwelt, Verkehr oder Wohnraum haben. Auch das Argument der Wirtschaft überzeugt immer weniger. Natürlich profitieren gewisse Konzerne von ständigem Wachstum und billigen Arbeitskräften. Die Rechnung bezahlen aber die normalen Bürger – mit höheren Mieten, mehr Stau, überfüllten Schulen und sinkender Lebensqualität. Die Nachhaltigkeitsinitiative ist kein Extremismus, sondern gesunder Menschenverstand. Wer die Schweiz auch für kommende Generationen lebenswert erhalten will, muss endlich den Mut haben, Grenzen zu setzen.
Roger Fessler, SVP Mellingen