Wasserspringen, Europameisterschaften: Michelle Heimberg wird einmal 5., einmal 2.
An den Europameisterschaften im Wasserspringen in Paris wurde Michelle Heimberg aus Fislisbach im Synchro Fünfte und holte vom 1-Meter-Brett Silber.
Der Sonntag war ein voller ...
Wasserspringen, Europameisterschaften: Michelle Heimberg wird einmal 5., einmal 2.
An den Europameisterschaften im Wasserspringen in Paris wurde Michelle Heimberg aus Fislisbach im Synchro Fünfte und holte vom 1-Meter-Brett Silber.
Der Sonntag war ein voller Tag für Michelle Heimberg aus Fislisbach: Zuerst qualifizierte sie sich als Vierte für den Final vom 1-Meter-Brett, danach wurde sie im Team mit dem jungen Erik Passerone im 3-Meter-Synchro Fünfte. Die beiden hatten einen soliden Wettkampf gezeigt und waren nach drei Runden sogar auf Medaillenkurs. Beim vierten Sprung jedoch geriet der erst 17-jährige Zürcher Passerone beim Absprung auf dem Brett in Schwierigkeiten. Dadurch fiel das Duo auf Rang 5 zurück.
Am späten Abend fand dann der Final der 1-Meter-Konkurrenz statt, wo sich Michelle Heimberg mit 258.80 Punkten Silber sicherte. Gold ging an die Italienerin Chiara Pellacani. «Nach dem 4. Platz im Vorkampf wusste ich, dass ich nichts zu verlieren hatte», sagte Heimberg im Anschluss: «Es konnte nur noch besser werden.» Und das tat es. Sie sei auch sehr stolz auf die Leistung ihres jungen Synchro-Partners und freue sich auf weitere Wettkämpfe mit ihm.
Heute Dienstag steht in Paris die für Michelle Heimberg wohl wichtigste Konkurrenz auf dem Plan: Vom 3-Meter-Brett ist Heimberg amtierende Europameisterin und wird versuchen, ihren Titel zu verteidigen. Ihre härteste Konkurrentin dürfte wieder Chiara Pellacani sein. (sl/zVg)