Zum Artikel «Fahrverbot auf dem Städtlisteg», Ausgabe vom 27. März
Oh je, oh je, jetzt muss der arme Velofahrer für die 60 Meter-Reussüberquerung auf dem wunderschönen Städtlisteg absteigen, sein Velo schieben und wieder aufsteigen. Daraus ...
Zum Artikel «Fahrverbot auf dem Städtlisteg», Ausgabe vom 27. März
Oh je, oh je, jetzt muss der arme Velofahrer für die 60 Meter-Reussüberquerung auf dem wunderschönen Städtlisteg absteigen, sein Velo schieben und wieder aufsteigen. Daraus resultiert vermutlich ein enormer Zeitverlust, der gleichentags auf der Weiterfahrt niemals aufgeholt werden kann. Wichtig ist für ihn, dass er fahrend möglichst schnell von A nach B kommt, Sicherheit aber vermutlich Nebensache ist. Jürg Meier von Pro Velo Region Baden (PVBA) ist der Meinung, dass das Schieben der Velos für Touristen und Ausflügler zumutbar wäre. FALSCH, für alle gilt diese Weisung. Aber aus Erfahrung stelle ich immer wieder fest, dass teilweise für «Gümmeler» ein anständig rücksichtvolles Verhalten zu wünschen übriglässt. Die Brückensanierung dauert keine Jahrzehnte. Ich frage mich allen Ernstes, wo war Jürg Meier mit seinen absurden Gedanken in seinem Wunschkonzert, wo von einer permanent befahrbaren Verbindung zwischen Zentralplatz und Altstadt die Rede war? Meines Erachtens haben solche Nebengeräusche keinen Platz in der Mellinger Planung. Ideen und Mitteilungen sollten grundsätzlich einer optimalen Sache dienen. Aber in einem Punkt muss ich dem PVBA-Präsident recht geben: letztlich ist es eine Mellinger-Angelegenheit, passend im Detail zu regeln. So ist es auch, und so bleibt es auch.
Heinz Lindinger, Mellingen