An der Budgetgmeind Mägenwil vom 28. November 2025 standen zur Debatte: Das erneute Budgetdefizit für 2026, die hohe Schuldenlast von 11 Millionen Franken, eine drohende Erhöhung des Steuerfusses von mindestens 10-Prozent-Punkten und der Antrag auf Genehmigung von 80 000 ...
An der Budgetgmeind Mägenwil vom 28. November 2025 standen zur Debatte: Das erneute Budgetdefizit für 2026, die hohe Schuldenlast von 11 Millionen Franken, eine drohende Erhöhung des Steuerfusses von mindestens 10-Prozent-Punkten und der Antrag auf Genehmigung von 80 000 Franken für eine Vorstudie zum Abtausch der Industriestrasse. Die Voten, durch gezieltes Sparen ein ausgeglicheneres Budget für 2026 zu erreichen, wurden vehement zurückgewiesen. Man möge vom Gemeinderat nicht pauschales Sparen verlangen, sondern aufzeigen, wo konkret gespart werden könne. Die darauf aus der Versammlung beantragte Lohn-Nullrunde (Aufwand 18 000 Franken) wurde als nicht sparfähig taxiert und abgelehnt.
Zum unnötigen Abtausch der Hauptstrasse K268 West gegen die Industriestrasse: Der beantragte Kredit von 80 000 Franken (plus ebenso viel Kantonsanteil) für eine Machbarkeitsstudie wurde mit 107 Nein gegen nur 51 Ja Stimmen klar verworfen. Ein Referendumskomitee will nun den Entscheid der Gemeindeversammlung umkehren, ungeachtet der hohen Schulden und der drohenden Erhöhung des Steuerfusses.
Klare Argumente sprechen für ein Nein an der Abstimmung vom 8. März:
1. 4,7 Millionen zusätzliche Schulden sind für die Gemeinde, wie auch für die Steuern zahlende Bevölkerung, höchst unwillkommen. Eine massive Erhöhung des Steuerfusses um 10 Prozent-Punkte oder mehr wäre eine wirtschaftliche Katastrophe.
2. Der Verkehr westwärts und zur Autobahn über die Industriestrasse funktioniert in beiden Richtungen gut; es braucht dazu keine neue Kantonsstrasse und demzufolge auch keine unnütze Vorstudie für 80 000 Franken.
3. Drei mehrere Millionen schwere Projekte, Ausbau Kantonsstrasse Ost samt Infrastruktur, Bushof samt Bahnhofstrasse und die Sanierung Schulhaus stehen parat.
4. Dass der Abtausch für das Dorf eine einmalige Chance sei, ist eine leere, nicht begründete Behauptung. Und dass bei einer Ablehnung des Kredites für die Vorstudie für 50 Jahre in Sachen Hauptstrasse nichts mehr laufe, ist reine Augenwischerei, als ob die Zeit für bessere Lösungen stillstünde. 5. Mit Ihrem Nein zur Vorlage wird der Steuerfuss möglichst tief gehalten, damit die Steuern tragbar bleiben.
Roland Strebel, Komitee Breitistrasse 11, Mägenwil
Kontakt: roland.a.strebel@gmail.com