Eishockey, 3. Liga: Fischbach Göslikon verliert gegen Burgdorf mit 8:10 (2:5, 4:3, 2:2)
Im letzten Heimspiel der Regular Season musste sich der HC Fischbach-Göslikon dem EHC Burgdorf vor 112 Zuschauern im Schüwopark Wohlen mit 8:10 geschlagen geben. Während Fi-Gö ...
Eishockey, 3. Liga: Fischbach Göslikon verliert gegen Burgdorf mit 8:10 (2:5, 4:3, 2:2)
Im letzten Heimspiel der Regular Season musste sich der HC Fischbach-Göslikon dem EHC Burgdorf vor 112 Zuschauern im Schüwopark Wohlen mit 8:10 geschlagen geben. Während Fi-Gö bereits vor der Partie fix für die Playoffs qualifiziert war, kämpfte Burgdorf noch um das Ticket für die entscheidende Phase und zeigte sich vor allem in der Chancenverwertung eiskalt. Das Spiel war geprägt von Eigenfehlern der Freiämter, die vom Gast gnadenlos ausgenutzt wurden.
Der Start misslang Fi-Gö komplett. Burgdorf nutzte Unkonzentriertheiten in der Defensive konsequent aus und ging durch Marco Buri (5.) und Markus Schütz (11.) früh mit 2:0 in Führung. Zwar brachte Carlos Zuberbühler mit einem Bully-Tor (13.) und nur wenig später mit seinem zweiten Treffer (14.) Fi-Gö eindrucksvoll zurück ins Spiel, doch die Antwort der Gäste folgte prompt. Innerhalb weniger Minuten zog Burgdorf durch Remo Schlapbach, Yanick Kohler und erneut Marco Buri auf 5:2 davon – ein bitterer Zwischenstand nach einem turbulenten ersten Drittel.
Fi-Gö kommt heran
Im zweiten Abschnitt bewies Fi-Gö Moral. Michel Simmen brachte sein Team mit einem Doppelschlag (21. und 23.) wieder auf 4:5 heran, ehe Lars Neher in der 29. Minute sogar der 5:5-Ausgleich gelang. Die Partie schien zu kippen, doch erneut war es Burgdorf, das eiskalt reagierte. Noch im selben Drittel stellten die Gäste mit drei Treffern auf 8:5, dazwischen konnte Marc Gisin im Powerplay nochmals verkürzen (36.). Zu viele einfache Fehler verhinderten jedoch eine nachhaltige Wende.
Im Schlussdrittel spielte Burgdorf seine Playoff-Ambitionen weiter konsequent aus. Schütz und Kohler erhöhten auf 10:6, ehe Fi-Gö nochmals aufdrehte. Michel Simmen schnürte seinen Hattrick (49.), und Patrick Bula setzte in der 57. Minute mit dem 8:10 den Schlusspunkt aus Sicht der Hausherren. Für mehr reichte es trotz Kampfgeist nicht mehr.
Unter dem Strich zeigte Fi-Gö offensiv viel Qualität, bezahlte jedoch eine fehlerhafte Defensivleistung teuer. Burgdorf hingegen nutzte jede sich bietende Gelegenheit und nahm verdient drei wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs mit.
Fischbach-Göslikon spielte mit: Fabian Klaas, Ramon Hüsser, Albert Hutter, Fabian Zimmermann, Carlos Zuberbühler, Lars Neher, Silvan Schwender, Vincenzo Di Federico, Kevin Barz, Boris Neher, Michel Simmen, Patrick Bula, Michael Studer, Lars Simmen, Marc Gisin, Marc Seiler, Christian Hartmeier.
Strafen: Fischbach-Göslikon 2 x 2 Minuten, Burgdorf 5 x 2 Minuten.
Bemerkungen: 31.55, Fischbach -Göslikon wechselt den Torhüter. Anstelle von Fabian Klaas spielt neu Ramon Hüsser. (red.)