An der kommenden Einwohnergemeindeversammlung beantragt der Gemeinderat den Steuerfuss von bisher 103 Prozent auf 107 zu erhöhen. In den Niederwiler Nachrichten steht, dass der Gemeinderat mit der Steuererhöhung die Selbstfinanzierung stärken und die Verschuldung begrenzen will. ...
An der kommenden Einwohnergemeindeversammlung beantragt der Gemeinderat den Steuerfuss von bisher 103 Prozent auf 107 zu erhöhen. In den Niederwiler Nachrichten steht, dass der Gemeinderat mit der Steuererhöhung die Selbstfinanzierung stärken und die Verschuldung begrenzen will. Ausschlaggebend für die Steuererhöhung sind steigende laufende Kosten, die den finanziellen Handlungsspielraum der Gemeinde zunehmend einschränken. Gemäss Finanzplanung hält diese Entwicklung auch in den kommenden Jahren an. Der Gemeinderat hat daher das Budget kritisch überprüft und bei den beeinflussbaren Ausgaben Einsparungen vorgenommen. Mit der geplanten Steuererhöhung für 2027 kann so das Defizit im Budget von 401 200 auf 151 200 Franken gesenkt werden. Mit der Entnahme aus der Aufwertungsreserve resultiert ein Ertragsüberschuss von 33 700 Franken, welcher in die Vorfinanzierung des Gemeindehauses fliesst. (dg)