In der katholischen Kirche wurde zum Weltgebetstag ein besonders stimmungsvoller Gottesdienst gefeiert
Gefeiert werden an diesem Weltgebetstag Nigeria und das 90-jährige Bestehen des Weltgebetstages in der Schweiz – und das alles am 8. März, am internationalen ...
In der katholischen Kirche wurde zum Weltgebetstag ein besonders stimmungsvoller Gottesdienst gefeiert
Gefeiert werden an diesem Weltgebetstag Nigeria und das 90-jährige Bestehen des Weltgebetstages in der Schweiz – und das alles am 8. März, am internationalen Frauentag.
Nigeria stand dieses Jahr im Fokus des Weltgebetstages. Auch deshalb folgte die Nigerianerin Rita Kobler-Emiko, die seit 24 Jahren in St. Gallen lebt, der Einladung von Vroni Peterhans und Miriam Savia in die katholische Kirche nach Künten. Peterhans und Savia organisierten gemeinsam einen grossen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Sie konnten dabei auf die Mitwirkung des Mittelstufenchors Künten unter der Leitung von Marc Halter zählen genauso wie auf die Begleitung durch die Djembe-Gruppe aus Stetten. Mehrere Lieder sangen die Viert- bis Sechstklässler mit Hingabe, darunter auch ein nigerianisches. Die Djembe-Gruppe brachte afrikanische Rhythmen in die Kirche und bewegte die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher zum Mitklatschen – die Aufforderung, mitzutanzen wurde allerdings überhört. Dem Organisationskomitee ist eine abwechslungsreiche Feier gelungen, mit Liedern aus dem Land bis zum afrikanischen Mittagessen nach dem Gottesdienst. Rita Kobler-Emiko präsentierte ihr Herkunftsland in Zahlen und Fakten; das bewegende Schicksal einer jungen Witwe wurde erzählt, die mit ihren Kindern einen schwierigen Alltag bewältigen muss. Das knüpfte direkt an die Kollekte an, die an diesem Tag unter anderem dem Projekt «Help Me Stand» zugute kam. Ein Projekt, das alleinerziehende Mütter mittels Startkapital bei der Gründung von Kleinunternehmen stärken will.
Heidi Hess