Fussball: Am Donnerstag beginnt mit dem AFV-Auftaktspiel in Küttigen die neue Saison 2026/2027. Wie steht es um unsere 3.-Liga-Teams?
Die Testspiele sind vorbei, am kommenden Wochenende beginnt die neue Saison im Regionalfussball. Wo stehen unsere ...
Fussball: Am Donnerstag beginnt mit dem AFV-Auftaktspiel in Küttigen die neue Saison 2026/2027. Wie steht es um unsere 3.-Liga-Teams?
Die Testspiele sind vorbei, am kommenden Wochenende beginnt die neue Saison im Regionalfussball. Wo stehen unsere 3.-Liga-Vereine?
Die Fussball Weltmeisterschaft ist schon eine Zeit vorbei, die Clubs in der Super League starteten Ende Juli in die neue Saison und kommendes Wochenende spielen auch die regionalen Vereine wieder Fussball. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit, geht es endlich los. Leider stellt auch in der kommenden Saison kein Verein aus der «Reussbote»-Region eine Mannschaft in der höchsten regionalen Spielklasse. Vorbei sind die Zeiten, als Fislisbach, Mellingen, Niederwil und Othmarsingen in der 2. Liga spielten. Vielleicht gelingt es ja in der neuen Saison einer Mannschaft aus dem «Reussbote»-Revier in die 2. Liga aufzusteigen. Am ehesten zuzutrauen ist dies dem FC Mellingen. Die «Löwen» gehen in die zweite Saison mit ihrem Trainer Stephan Zlotorowicz. In der letzten Saison zeigte Mellingen eine ansprechende Saison, verpasste die Aufstiegsspiele nur ganz knapp. Mellingen stellt mit Captain Andy Etter den Hypi-Topskorer der Saison 2025/2026. Trifft Etter nach wie vor regelmässig, so dürften die Reussstädter zu den heissen Anwärtern auf einen vorderen Platz sein. In der Gruppe 2 sind mit Neuenhof und Spreitenbach zwei Teams, die aus der 2. Liga abgestiegen sind. Wir stark diese einzuschätzen sind, ist schwierig.
Fislisbach auf Kunstrasen
Der FC Fislisbach hat in der Gruppe 2 den Vorteil, dass er seine Heimspiele auf dem neuen Kunstrasenplatz austragen darf. Trainer Silvan Kara gibt das Saisonziel nach dem 9:0-Sieg gegen Othmarsingen vor: «Wir wollen unter die ersten drei kommen». Ob diese grossen Ambitionen verwirklicht werden können? Gegen Othmarsingen lief es den Fislisbachern schon einmal hervorragend (siehe oben).
Weitaus schwieriger stellt sich die Situation für den FC Niederwil. Hier heisst das Ziel klar Liga-Erhalt. Mit einer stark verjüngten Mannschaft, mit vielen Eigengewächsen aus der Juniorenabteilung, dürften die Freiämter vorerst etwas Lehrgeld bezahlen. Die Testspiele liefen nicht zufriedenstellend: Gegen die 4.-Ligisten Tägerig und Seon setzte es eine Niederlage und ein Unentschieden ab. Gegen Gränichen verlor man klar mit 0:4.
In der Gruppe 1 spielt der FC Othmarsingen mit einem neuen Trainer und ebenfalls mit einigen Junioren, die zuerst integriert werden müssen. Othmarsingen wird sich wohl mit einem Platz im gesicherten Mittelfeld zufrieden geben müssen. (bn)