Die vom Gemeinderat vorgeschlagene Sanierung der bestehenden Schulinfrastruktur ist der ökologisch und ökonomisch richtige Weg. Sie behebt aktuelle Mängel, erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der Inklusion und sichert die Substanz für viele weitere Jahre. Die moderne ...
Die vom Gemeinderat vorgeschlagene Sanierung der bestehenden Schulinfrastruktur ist der ökologisch und ökonomisch richtige Weg. Sie behebt aktuelle Mängel, erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der Inklusion und sichert die Substanz für viele weitere Jahre. Die moderne Schule braucht keine architektonischen Meisterwerke und keine Neubauten für die Ewigkeit. Die Strategie des Schulhausbaus «für die nächsten 60 Jahre» ist überholt. Schule braucht Raum, der sich modular anpassen und ohne grosse Umstände umnutzen und entwickeln lässt. Ein Abriss und Neubau der bestehenden Schulgebäude ist und wird nicht nachhaltig sein. Die Schule entwickelt sich heute schneller denn je und wir alle wissen heute schlicht nicht, wie das Schulsystem in zehn, geschweige denn vierzig Jahren aussehen wird. Anstehende Entscheide zur Dorfentwicklung oder eine Annahme der kantonalen Bildungsinitiative am 14. Juni werden die Art, wie und wo wir unterrichten, beeinflussen. Genau dem trägt die Strategie des Gemeinderats, die von der Schule seit 2022 begleitet und mitgeprägt wurde, Rechnung. Ein Nein zum Sanierungskredit verhindert dringliche Massnahmen und eine nachhaltige und flexible Entwicklung. Und ein Nein zur Sanierung ist auch kein Ja zu einer neuen Turnhalle. Das ist ein eigenes Geschäft. Es sollte auch als solches diskutiert, geplant und finanziert werden.
Fabian Egger, Geschäftsleiter Schule Fislisbach