Die AEW Energie AG hat das Verkabelungsprojekt am Rohrdorferberg erfolgreich abgeschlossen
Mit der Inbetriebnahme der neuen 16-kV-Kabelleitung zwischen Oberrohrdorf und Remetschwil hat die AEW Energie AG ein zentrales Infrastrukturprojekt am Rohrdorferberg erfolgreich ...
Die AEW Energie AG hat das Verkabelungsprojekt am Rohrdorferberg erfolgreich abgeschlossen
Mit der Inbetriebnahme der neuen 16-kV-Kabelleitung zwischen Oberrohrdorf und Remetschwil hat die AEW Energie AG ein zentrales Infrastrukturprojekt am Rohrdorferberg erfolgreich abgeschlossen, teilte der Energieversorger mit.
Die Investition stärkt die Versorgungssicherheit nachhaltig und erhöht die Flexibilität der regionalen Stromversorgung», schreiben die AEW in einer Mitteilung. Was mit dem Bau der fernsteuerbaren Schaltstation Fislisbach begann, fand im Dezember 2025 mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der 16-kV-Kabelleitung zwischen der Transformatorenstation Oberrohrdorf–Im Feld und der Transformatorenstation Remetschwil–Mattächer seinen Abschluss.
Damit sei ein wichtiger Meilenstein für eine zukunftssichere Stromversorgung am Rohrdorferberg erreicht. Die Gemeinden Bellikon, Remetschwil sowie Teile von Oberrohrdorf wurden früher über Holzstangenleitungen aus dem Tal versorgt. Um die Versorgungssicherheit langfristig zu erhöhen und die Infrastruktur zu modernisieren, realisierte die AEW in den vergangenen Jahren in mehreren Etappen eine neue Kabelleitung von Künten über Bellikon, Remetschwil und Oberrohrdorf bis nach Niederrohrdorf und Fislisbach.
Heute könne die Region flexibel und sicher von den Unterwerken Bremgarten, Würenlos oder Baden-Dättwil aus versorgt werden.
Leitung von 11 Kilometern Länge
Die sogenannte Rohrdorferbergleitung weist zwischen Künten und Fislisbach eine Gesamtlänge von 11,2 Kilometern auf. Insgesamt wurden acht Transformatorenstationen in die neue Leitung eingeschlauft. Gleichzeitig konnten rund 1,6 Kilometer bestehende Holzstangenleitungen zurückgebaut werden – ein Beitrag zu einem robusteren, wartungsärmeren Netz und zu einer Aufwertung des Landschaftsbildes. «Mit dem konsequenten Ausbau und der Verkabelung unserer Netzinfrastruktur erhöhen wir nicht nur die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung, sondern schaffen auch die Voraussetzungen für ein flexibles und zukunftsfähiges Energiesystem», sagt Christoph Fischer, Leiter Geschäftsbereich Netze bei der AEW. Nach Abschluss der letzten Bauetappe zwischen Oberrohrdorf und Remetschwil wurde die Versorgungssituation insgesamt deutlich verbessert. Davon profitierten insbesondere Unternehmen in der Region mit erhöhten Anforderungen an die Versorgungssicherheit. Diese können nun redundant versorgt werden, was wesentlich mehr Flexibilität bei Netzunterhaltsarbeiten sowie im Falle von Leitungsausfällen (bei Störfällen) ermöglicht.
Drei Millionen Franken investiert
Insgesamt investiert die AEW Energie für das Projekt Rohrdorferberg rund drei Millionen Franken. Mit dem abgeschlossenen Verkabelungsprojekt unterstreiche die AEW ihren Anspruch, als zuverlässige Partnerin der Gemeinden eine leistungsfähige, sichere und nachhaltige Energieinfrastruktur für die Region bereitzustellen. (red.)