Regionale Teilnehmer am zehnten GP Mutschellen
Motorsport. Nach drei Jahren fand Anfang Mai wieder ein GP Mutschellen statt. Dieser Anlass ohne Zeitmessung und ohne Schlussrangliste ist ein Stelldichein der Afficionados und Afficionadas: Über 300 Oldtimer aus den ...
Regionale Teilnehmer am zehnten GP Mutschellen
Motorsport. Nach drei Jahren fand Anfang Mai wieder ein GP Mutschellen statt. Dieser Anlass ohne Zeitmessung und ohne Schlussrangliste ist ein Stelldichein der Afficionados und Afficionadas: Über 300 Oldtimer aus den 1920er- bis 1970er-Jahren fahren in Gruppen die Strecke von Rudolfstetten auf den Friedlisberg hinauf. Es gibt auch eine Motorrad-Kategorie, und eine mit sogenannten «Legend Cars» (siehe Box links unten). In dieser Kategorie fuhr bei Kaiserwetter auch Giorgio Keller mit seinem kleinen, dottergelben Swiss Legend Car mit Jahrgang 2020. Das Auto hat 750 Kubik und 145 PS.
Marco Blaser aus Niederwil nahm im BMW M3 aus dem Jahr 1988 teil, und Alfred Hager aus Niederrohrdorf fiel mit seinem 35-jährigen Lotus Caterham Super 7 auf. Noch viel älter ist das Auto, mit dem Fritz Wirz aus Othmarsingen teilnahm: Er fuhr einen Jaguar XK mit Baujahr 1954. Ein gut 90-jähriges Auto zeigte Georg Kaufmann aus Niederrohrdorf: Er ging mit einem Lagonda M45 Le Mans aus dem Jahr 1934 an den Start. (sl)
Was sind Legend Cars?
Legend Cars sind kleine, extrem leichte Rennwagen, die optisch wie amerikanische Hot Rods bzw. Nascar-Modifieds aus den 1930er- und 1940er-Jahren aussehen. Sie wurden Anfang der 1990er in den USA entwickelt, um Motorsport deutlich günstiger und einfacher zugänglich zu machen.