Fislisbach: Budget 2027 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 357 310 Franken ab
Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 13. November, das Budget fürs kommende Jahr mit einem unveränderten Steuerfuss von 109 Prozent zu ...
Fislisbach: Budget 2027 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 357 310 Franken ab
Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 13. November, das Budget fürs kommende Jahr mit einem unveränderten Steuerfuss von 109 Prozent zu genehmigen.
Das Budget der Einwohnergemeinde Fislisbach wird mit einem Aufwandüberschuss (Verlust) von 357 310 Franken und mit unverändertem Steuerfuss von 109 Prozent vorgelegt. Die Finanzkommission habe vom Budget Kenntnis genommen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Der Steuerertrag entwickle sich positiv bei gleichbleibender Einwohnerzahl (aktuell 6121 Einwohner/- innen). Die im ganzen Kanton fehlenden Liegenschaftsschätzungen führten zu Verzögerungen bei den Steuerveranlagungen. Dies wirke sich aktuell und in naher Zukunft auf den Steuerertrag aus. Weitere Änderungen im Bereich Steuern sind der Wegfall des Eigenmietwertes, die Einführung der Individualbesteuerung u. a. Dies erschwere die Ertragsplanung.
Höhere Gesundheits-, Sozialkosten
Im Bereich der Gesundheit und der sozialen Sicherheit ist ein Mehraufwand gegenüber dem letzten Budget zu verzeichnen. Für Spitexleistungen wird mit Kosten von rund 850 000 Franken gerechnet. Für die Pflegefinanzierung muss die Gemeinde Fislisbach im kommenden Jahr über 1,6 Mio. Franken aufwenden, knapp 180 000 Franken mehr als im Vorjahr. Bei der sozialen Sicherheit beinhaltet der grösste Ausgabenposten die «Restkosten für Sonderschulung und Heimaufenthalte», welcher 1,8 Mio. Franken beträgt, was knapp 200 000 Franken mehr als im Vorjahr sind. Bereits diese beiden Posten verzeichneten Mehrkosten von rund 380 000 Franken, welche aus dem Steuerertrag finanziert werden müssen. Die Zuwanderung sei nicht bemerkenswert, folglich müsse dieser Betrag woanders eingespart werden. Aufgrund der leicht steigenden Steuerkraft und anderer Faktoren reduziert sich der Finanzausgleich auf 654 008 Franken (Vorjahr 827 000 Franken). Auch diese Mindereinnahmen müssten an einem anderen Ort des 25 Millionen-Franken-Budgets eingespart werden. Bei den Spezialfinanzierungen schliessen der Wasserbetrieb und der Abwasservertrieb mit Verlusten ab. «Aus heutiger Sicht muss mittelfristig eine Gebührenerhöhung in Betracht gezogen werden», heisst es in der Mitteilung. Denn es stehen Investitionen an. Die Abfall- und der Grüngutbetrieb schliessen mit Gewinn ab. (mbe)