Fussball: Niederwil hat den Aufstieg geschafft. Was sagt der Trainer dazu?
Das Zwei des FC Niederwil ist Meister und Aufsteiger. Trainer des Teams ist Fabio Saporito, ein Sohn von Luigi Saporito, der die erste Mannschaft trainiert.
◆ Fabio Saporito, wie ...
Fussball: Niederwil hat den Aufstieg geschafft. Was sagt der Trainer dazu?
Das Zwei des FC Niederwil ist Meister und Aufsteiger. Trainer des Teams ist Fabio Saporito, ein Sohn von Luigi Saporito, der die erste Mannschaft trainiert.
◆ Fabio Saporito, wie lang haben Sie schon daran geglaubt, dass Ihre Mannschaft aufsteigt?
Seit etwa Ende April. Damals gaben wir auch die T-Shirts mit dem Schriftzug «Aufsteiger 4. Liga» in Auftrag.
◆ Und seit wann sind Sie sicher, dass Sie diese T-Shirts auch tragen können?
Gegen Ende Mai schon. Hätten die anderen Mannschaften so gespielt, wie wir es erhofften, wäre der Aufstieg schon etwas früher möglich gewesen, aber eine Woche später war es dann klar.
◆ Wo sehen Sie Ihren Platz innerhalb der 4. Liga?
Ich war schon fünf oder sechs Jahre lang 4.-Liga-Trainer. Aus dieser Erfahrung würde ich sagen, wir gehören ins Mittelfeld. ◆ Wird sich der Trainingsaufwand verändern, wird es für die 4. Liga mehr Trainings geben?
Nein.
◆ Dann wird es auch nicht viele Abgänge geben?
Janis Holenweger, mein Co-Trainer, mit dem ich diese Mannschaft aufgebaut habe, wird leider aufhören. Aber es ist völlig klar, dass der Beruf Priorität hat. Deshalb haben wir auch ein breites Kader von 45 Spielern. Und wer weiss, vielleicht kommt er ja zurück. Er spielt auch in der 1. Mannschaft. Er hat meinem Vater und mir versichert, dass er da sein wird, falls wir ihn brauchen.
◆ Ist Niederwil 2 eine Dorfmannschaft?
Überhaupt nicht. Vor einigen Jahren mussten wir das Zwei auflösen, weil wir zu wenig Spieler hatten. Dann haben wir das Team neu aufgestellt, und plötzlich waren 35 Leute da. Die sind alle geblieben und haben auch noch Kollegen gebracht – Leute aus Niederwil, Wohlen, Waltenschwil, sogar aus Zürich. Das freut uns natürlich extrem. Der Weg, den wir gemeinsam gemacht haben, hat uns zusammengeschweisst.
◆ Haben Sie Ambitionen auf die 3. Liga?
Es ist sicher nicht mein Ziel, meinem Vater (Trainer der ersten Mannschaft, Anm. d. Red.) Konkurrenz zu machen. Lieber würde ich einmal mit ihm zusammen trainieren. Wir helfen uns auch gegenseitig mit Spielern aus, wenn Not am Mann ist. Es ist ein Miteinander, kein Gegeneinander.
Susanne Loacker