«My Momo» will ein Take-away für tibetische Teigtaschen an der Hauptstrasse eröffnen
Natascha Migmar erfüllt sich mit dem geplanten Take-away an der Hauptstrasse 13 einen Traum. Voraussichtlich können ab März ihre handgefertigten Momos vor Ort gekauft ...
«My Momo» will ein Take-away für tibetische Teigtaschen an der Hauptstrasse eröffnen
Natascha Migmar erfüllt sich mit dem geplanten Take-away an der Hauptstrasse 13 einen Traum. Voraussichtlich können ab März ihre handgefertigten Momos vor Ort gekauft und zu Hause genossen werden.
Geht nicht, gibt es nicht. Das ist die Geschäftsphilosophie von Natascha Migmar, Inhaberin von My Momo. Mit ihrem Take-away will sie einen Beitrag leisten, Künten kulinarisch zu bereichern. Ab März sind ihre Momos, das Datum der Eröffnung wird noch bekannt gegeben, an der Hauptstrasse 13 erhältlich. Bisher war im Geschäftslokal Cre-Art, Porzellan und Glas, eingemietet. «Ich war auf der Suche nach einer grossen Vase und besuchte deshalb den Laden in Künten. Ich fand zwar keine Vase, dafür den passenden Raum für meinen Take-away», sagt Natascha Migmar.
Heimkehr ins untere Reusstal
«Ich wollte schon länger den Traum vom eigenen Laden verwirklichen», sagt Migmar. Der Geschäftsstandort in Künten ist für sie aber auch gleichzeitig ein Bekenntnis an die Region. «Ich lebte sehr lange mit meiner Familie in Remetschwil, bevor wir nach Unterlunkhofen umgezogen sind», sagt sie. Trotzdem sei sie immer noch mit der Region verbunden. Stolz ist sie, dass der «Reussbote» in Remetschwil 2002 zu Besuch kam und über ihren Ehemann Nubu Migmar und dessen Familie berichtete. Die Lebensgeschichte als Exil-Tibeter in der Schweiz stand damals im Fokus.
Tibetische Küche lieben gelernt
In den 90er-Jahren lernte Natascha Migmar ihren Mann und dadurch auch die tibetische Küche kennen. Durch den engen Kontakt zur in der Schweiz lebenden Grossfamilie wurde ihre Liebe zu den kulinarischen Köstlichkeiten Tibets entfacht. Momos – saftige, herzhafte Teigtaschen, sind für Tibeter magisch. Das Gericht erinnert alle im Exil lebenden Tibeterinnen und Tibeter an ihre ferne Heimat. «Die faszinierende Kultur und das Essen Tibets haben mich von Anfang an geprägt», sagt sie. 2023 wagte sie den Schritt, ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Mit der Unterstützung ihrer Familie gründete sie My Momo. Drei verschiedene Varianten Momos – Fleisch, vegetarisch und vegan sowie eine hausgemachte Chilisauce bietet sie seither an. Selbstverständlich sind alle Teigtaschen handgemacht und aus besten Zutaten hergestellt. Online konnten die Kunden diese bisher gefroren bestellen. Ausgeliefert werden diese an Privatkundinnen und -kunden und an Restaurants. Mit ihren Momos ist Migmar auch an Märkten und Veranstaltungen anzutreffen. Einen Catering-Dienst bietet sie zusätzlich für Anlässe, wie Firmenfeiern, Geburtstage und Hochzeiten. Nun folgt der Take-away.
Umnutzung einfach umsetzbar
Das Baugesuch für die Umnutzung des Gewerberaums in einen Take-away liegt noch bis am 9. Februar öffentlich auf der Gemeindekanzlei auf. Gemäss den Unterlagen befindet sich der geplante Take-away im Erdgeschoss der Liegenschaft. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Sonntag jeweils von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 21 Uhr geplant.
Im Take-away in Künten werden die Momos hergestellt und zubereitet. Genügend Parkplätze stehen für die Abholung zur Verfügung. «Die Idee ist, dass wir zusätzlich auch einen Lieferdienst anbieten», führt Natascha Migmar aus.
Debora Gattlen
Weitere Infos unter mymomo.ch.