Zum Artikel «Die Besenbeiz wird im Juli aufmachen» im «Reussbote» vom 12. Juni
Zu Zeiten der Plazaworkshops wurde mehrfach erwähnt, dass das Gebiet zwischen Iberg und Reuss ideal für eine Begegnungszone in Mellingen wäre, da sich auf der bestehenden ...
Zum Artikel «Die Besenbeiz wird im Juli aufmachen» im «Reussbote» vom 12. Juni
Zu Zeiten der Plazaworkshops wurde mehrfach erwähnt, dass das Gebiet zwischen Iberg und Reuss ideal für eine Begegnungszone in Mellingen wäre, da sich auf der bestehenden Wiese ohnehin schon viele treffen und die Reuss geniessen. Eine Meinung, die ich durchaus teilen konnte. Wir wurden darauf hingewiesen, dass das Gelände zu klein sei. Die Spittelscheune und das Klublokal würden aufgrund eines langjährigen Vertrages von den traditionellen Pontonieren genutzt und stünden daher nicht zur Verfügung für eine Erweiterung des öffentlichen Geländes. Interessant ist, dass der 30-jährige Vertrag mit den traditionellen Pontonieren zeitnah ablaufen wird. Und der Verein darauf bestand, keine alternativen Standorte, die angeboten wurden, zu akzeptieren. Daher wird nun offenbar ein neuer 30-jähriger Vertrag mit den Pontonieren eingegangen. Ich verstehe, dass die Pontoniere diese zentrale Lage schätzen. Aber sie sind nicht die einzigen Bewohner und Besucher von Mellingen, die diese Lage schätzen.
Nun wird auch das gelungene Konzept vom Rüssbeizli vom letzten Jahr verdrängt, da es die Vereinsaktivitäten der Pontoniere stören würde. Und wieder wird sang- und klanglos eingelenkt. Das Wohl der Pontoniere ist offenbar höher zu bewerten, als das der restlichen Bevölkerung, die nota bene in der grossen Überzahl ist. Interessant zu sehen, dass die Bedürfnisse der Pontoniere jedesmal ungefragt höher gewertet werden. Und dass mit einem neuen Vertrag Zukunftsaussichten auf eine grössere, angemessene Begegnungszone für alle an idealer Lage vernagelt werden. Schade, hier wird eine Chance für ganz Mellingen zugunsten eines einzelnen Vereins vertan.
Stefan Florjanˇciˇc,
Mellingen