Die SVP, ein ehemaliges Stadtratsmitglied von Mellingen, das in der bemängelten Zeit auch in der Finanzkommission war, stellte kürzlich in der Aargauer Zeitung die prekäre Finanzsituation, respektive die Budgetierung von Mellingen in Frage. Die FDP, auch vertreten in den ...
Die SVP, ein ehemaliges Stadtratsmitglied von Mellingen, das in der bemängelten Zeit auch in der Finanzkommission war, stellte kürzlich in der Aargauer Zeitung die prekäre Finanzsituation, respektive die Budgetierung von Mellingen in Frage. Die FDP, auch vertreten in den entsprechenden Gremien zur Planung und Kontrolle in Mellingen, bemängelt im Reussbote (3. November 2026) ebenso diese Situation. Zu Recht, aber wieso erst heute und nicht schon während ihren Amtszeiten? Im Nachhinein schlau sein ist einfach, Voraussicht ist deutlich schwieriger. Immerhin, Voten gegen weitere Verschuldung der Stadt Mellingen scheinen langsam zu greifen, schöne Projekte werden zumindest hinausgeschoben, immerhin. Weiterhin Geld ausgeben, das man nicht hat? Da sind wir in Mellingen noch beinahe bescheiden. Wenn wir die SBB oder Ruag betrachten, wo über Jahre ohne korrekte Kontrolle mehrere Millionen unrechtmässig abgeflossen sind. Aber keine Sorge, bei den privaten Steuerrechnungen wird auf mindestens 100 Franken genau kontrolliert (manchmal auch in die falsche Richtung). Wieso geht das bei den «Grossen» nicht?
Stefan Florjančič, Mellingen