In Gippingen fand am letzten Tag des alten Jahres der Stauseelauf statt – mit einiger Beteiligung aus dem Reusstal und dem Rohrdorferberg
Für die Läufer-Community der Region ist es ein fixer Termin: der Gippinger Stauseelauf. Mit dabei waren Vater Stephan Richner und Sohn ...
In Gippingen fand am letzten Tag des alten Jahres der Stauseelauf statt – mit einiger Beteiligung aus dem Reusstal und dem Rohrdorferberg
Für die Läufer-Community der Region ist es ein fixer Termin: der Gippinger Stauseelauf. Mit dabei waren Vater Stephan Richner und Sohn Matthias aus Fislisbach.
Neujahrsvorsätze kann man fassen – oder gleich damit beginnen, sie umzusetzen. Das tun jedes Jahr Läuferinnen und Läufer aus der Region, indem sie am letzten Tag des alten Jahres am Gippinger Stauseelauf mitmachen. Der Lauf geht über 7.53 Kilometer, für Schülerinnen, Schüler und Jugendliche gibt es je nach Alter Routen über 0.7 km, 1.8 km und 2.7 km. Auch als Familie kann man am Lauf teilnehmen. Neben den Kinder- und Jugendlichen-Kategorien sowie den Altersklassen stehen auch die Kategorien Jogging und Walking offen, beide über die volle Distanz von 7.53 km. Die Jogging-Kategorie ist jeweils sehr beliebt: Letztes Jahr waren dort an die 100 Frauen und 150 Männer am Start.
Heuer, so Nando Erne, Sprecher des Stauseelaufs, seien die Zahlen zwar leicht tiefer gewesen als im Vorjahr, aber «auf konstantem, sehr zufriedenstellendem Niveau.» Das Wetter spielte denn auch perfekt mit: Zwar war es kalt, aber sonnig und vor allem trocken. Der Anlass ging ohne Unfälle oder andere Probleme über die Bühne. Besonders freute die Organisatoren, dass sie viele bekannte Gesichter auf der Strecke und auch auf dem Podest begrüssen durften.
Zwei solche bekannte Gesichter sind die von Stephan und Matthias Richner: Seit mindestens 15 Jahren – so genau können sich die beiden gar nicht mehr erinnern – ist der Stauseelauf für die Familie Richner aus Fislisbach der Traditionsanlass zum Jahresausklang.
Eine Familientradition
Vater Stephan lief in der Kategorie M50, wo er sich mit einer Zeit von 30.56 Minuten den beachtlichen 13. Rang von 60 Teilnehmern holte. Die kalte Luft machte ihm keine Probleme: «Es lief wirklich gut, auch das Atmen war problemlos.» Ein kleines Eingeständnis hatte Stephan Richner gemacht: Er trat in langen Hosen an, was zwar eine kleine Einschränkung in der Bewegungsfreiheit zur Folge hat, aber auch dafür sorgt, dass man in den Minuten vor dem Start nicht allzu sehr friert.
Sohn Matthias, in der Kategorie M20 am Start und beim Stauseelauf dabei, «seit ich 4 oder 5 Jahre alt war», sprang vor dem Start auf und ab wie ein Gummiball. Richner, der beim BTV Aarau Athletics trainiert und gerne 5- und 10-Kilometer-Strecken und auch Halbmarathons absolviert, nahm die 7.53 Kilometer um den Stausee todesmutig in kurzen Hosen in Angriff. «Es war eiskalt», sagte er denn auch nach dem Rennen. Zufrieden war er mit seinen 28.18 trotzdem. Und wenn alles gut geht und sich weder Stephan noch Matthias verletzen, werden Richners auch am 31. Dezember dieses Jahres am Start des Stauseelaufs stehen.
Susanne Loacker
Melligerin gewinnt U10
In der Kategorie U10 der Mädchen ist Salome Häni aus Mellingen auf den 1. Rang gelaufen. Sie legte die 0,7 km in 2 Minuten 21 Sekunden zurück. Das entspricht einer Kilometer-Zeit von 3.21 Minuten.
Bei den Mädchen U12 kam Yara Kaufmann aus Oberrohrdorf auf Platz 4, ebenfalls 4. wurde Nico Kaufmann bei den Buben U10. 2. von 155 angetretenen Männern in der Kategorie Jogging ist Joël Aubry-Bickel vom SV Tägerig. (sl)