Der Gemeinderat hat unter anderem die Aufgabe, unser Dorf in die Zukunft zu führen. Dazu gehört auch das Prüfen und die Wahrnehmung von Chancen und Möglichkeiten, unsere Gemeinde für ihre Bewohnerinnen und Bewohner möglichst wohnlich zu gestalten. Ich danke ...
Der Gemeinderat hat unter anderem die Aufgabe, unser Dorf in die Zukunft zu führen. Dazu gehört auch das Prüfen und die Wahrnehmung von Chancen und Möglichkeiten, unsere Gemeinde für ihre Bewohnerinnen und Bewohner möglichst wohnlich zu gestalten. Ich danke deshalb dem Gemeinderat, dass er auch diese Möglichkeit zu einem allfälligen Strassenabtausch prüfen und später zur Abstimmung bringen will. Hätte er dieses Geschäft von Anfang als untauglich abgetan, würde man wohl in 20 oder 30 Jahren dieser Chance nachtrauern und sagen «aber der Gemeinderat hat damals geschlafen». Und das wollen wir doch alle nicht!
In den Leserbriefen wird mit Argumenten und Behauptungen gefochten, wie wenn wir am 8. März bereits über den Abtausch abstimmen würden – aber dies ist natürlich nicht der Fall. Es geht um einen Kredit von 80 000 Franken, der zusammen mit den 80 000 Franken des Kantons für eine Vorprojektierung eingesetzt wird. Wenn das Vorprojekt dann vorliegt, haben wir Gelegenheit, alle Fakten und Argumente zu würdigen und zu prüfen. Im Gegensatz zu heute, da teilweise mit Behauptungen, Annahmen und Schätzungen gefochten wird, haben wir dann Fakten auf dem Tisch. Und nur mit Fakten kann man dann das Für und Wider abwägen und werten. Lassen wir doch die Fachleute ihre Arbeit machen, dann wissen wir, was Sache ist!
Noch ein Wort zu den Herren Nein-Sagern. Ich kenne Sie nicht, gehe aber stark davon aus, dass Sie (wie ich übrigens auch) das Pensionsalter seit einigen Jahren überschritten haben. Dieses Projekt ist kein Projekt für uns, sondern für die kommende Generation! Lassen Sie diese Generation entscheiden, was sie später möchte. Ob sie eine Investition in ihre Zukunft und mehr Lebensqualität im Dorf wünschen oder ob sie die Finanzen dann höher gewichten. Es ist nicht richtig, wenn wir Alten jetzt den Jüngeren vorschreiben, was sie zu tun haben. Darum wäre es doch vernünftig, wenn wir uns jetzt etwas zurückhalten.
Walter Hofmann, Mägenwil