Niederwil: Das 16. Plausch-Töfflirennen der «Füürwehr»-Oldies ging am Samstag über die Bühne. Das Spektakel verfolgten hunderte von Zuschauern
Wenn Zweitakter-Benzin-Duft in der Luft liegt, ist das Plausch-Töfflirennen in vollem Gange. 54 ...
Niederwil: Das 16. Plausch-Töfflirennen der «Füürwehr»-Oldies ging am Samstag über die Bühne. Das Spektakel verfolgten hunderte von Zuschauern
Wenn Zweitakter-Benzin-Duft in der Luft liegt, ist das Plausch-Töfflirennen in vollem Gange. 54 Fahrerinnen und Fahrer waren diesmal am Start. Die staubtrockene Piste sorgte für wenig Bodenhaftung der Pneus. Taktik war gefragt.
enn das Plausch-Töfflirennen ansteht, pilgern jeweils hunderte von Zuschauern nach Nesselnbach. Dieses Jahr wurde das Publikum gleich doppelt belohnt: Sie konnten das Spektakel bei bestem Herbstwetter bei Speis und Trank mitverfolgen. Und sie bekamen einiges geboten. Die Töffli-Rennstrecke war zuweilen wegen der Trockenheit in eine dicke Staubwolke gehüllt - die Fahrerinnen und Fahrer tauchten daraus wie aus dem Nichts auf. «Zum Glück weht der Wind von den Zuschauenden weg», sagte OK-Chef Carl Fleischmann. Er und die Feuerwehr-Oldies stellten bereits zum 16. Mal das Töfflirennen auf die Beine.
Trotz der «trockenen Verhältnisse» verlangte die Rennstrecke einiges von den Fahrenden ab. Die Sicht war durch den aufgewirbelten Staub eingeschränkt, Luftfilter verstopften und die Pneus fanden weniger Halt. Viele reinigten daher zwischen den Rennläufen die Luftfilter. Zudem wurden Stollenpneus aufgezogen. Die Fahrerinnen und Fahrer mit modifizierten (frisierten) Töfflis kamen bestens mit den Verhältnissen klar. Sie flogen mit viel Können und mit den nötigen PS mühelos über die Rennstrecke. In der Kategorie «Original» stand der Spass im Vordergrund. Zum Schluss sahen aber alle gleich aus. Rennteilnehmende und ihre Töfflis waren mit einer dicken Staubschicht bedeckt.
Vergnügen bereitete den Zuschauern das «Sie und Er»-Rennen - hier zählt die Verkleidung und nicht das Geschlecht. «Leider haben wir in dieser Kategorie jedes Jahr weniger Anmeldungen», sagte Speaker Markus Humbel. Daher seine Aufforderung: «Machen Sie nächstes Jahr mit.» Jeweils ein Highlight beim Publikum ist das Seitenwagenrennen. Fünf der sieben Teams stammten aus der Region. Das Gespann Roger Borner aus Hägglingen belegte den ersten, das Gespann Alex Füglistaller, Wohlenschwil mit Fahrer Alex Wyss aus Mägenwil den zweiten Platz. Das Fahrer-Duo der legendären pinken Rennsau, Sascha und Lemy Jäger aus Nesselnbach, kämpften sich auf den dritten Platz vor. Nach der Siegerehrung feierte das Publikum noch lange gut gelaunt in der Festwirtschaft weiter.
Debora Gattlen