Beat Dünki, Vereinspräsident und zuletzt Interims-Trainer, über die vergangene Saison
Bei den letzten FCO-Spielen stand statt des bisherigen Trainers Andy Karrer wieder Beat Dünki an der Seitenlinie. Einmal mehr hat er kurzfristig übernommen.
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Beat Dünki, Vereinspräsident und zuletzt Interims-Trainer, über die vergangene Saison
Bei den letzten FCO-Spielen stand statt des bisherigen Trainers Andy Karrer wieder Beat Dünki an der Seitenlinie. Einmal mehr hat er kurzfristig übernommen.
◆ Beat Dünki, hätten Sie sich träumen lassen, dass Sie doch noch einmal die Trainerposition übernehmen würden? Da ich Realist bin und kein Träumer, weiss ich, dass im Fussball alles möglich ist. Dass es allerdings so weit kommen musste, hatte ich nicht gehofft.
◆ So etwas entscheidet man ja nicht spontan. Seit wann hat es schon rumort in Ihnen?
Nicht nur mir ist im Trainingslager anfangs März aufgefallen, dass einige Spieler nicht das umsetzen wollten, was der Trainer-Staff wollte. Dadurch hat sich das Ganze etwas auseinanderdividiert.
◆ Was hat schliesslich den Ausschlag gegeben?
Die Niederlage in Zofingen hat die Verantwortlichen des FCO verunsichert und der Lauf der Teams hinter uns war zu diesem Zeitpunkt sehr gefährlich, was uns zu diesem Schritt bewog.
◆ Bleiben Sie jetzt FCO-Trainer?
Mein Einsatz als Trainer ist mit dem letzten Spiel der Saison gegen Entfelden zu Ende gegangen.
◆ Was müsste ein potenzieller neuer Trainer für Qualitäten haben?
Er müsste mehrere Jahre Trainer-Erfahrung mit 1. Mannschaften haben und bereit sein, mit jungen Spielern zu arbeiten und sie weiterzuentwickeln. Ausserdem muss er unsere Vereins-Philosophie vertreten und umsetzen. Und er muss ein guter Fussballer gewesen sein.
◆ Haben Sie schon jemanden in Aussicht oder im Kopf? Nein.
◆ Sind Sie alles in allem zufrieden mit der Saison?
Nein, sonst hätten wir diesen Schritt mit Andy (Andreas Karrer, dem bisherigen Trainer, Anm. d. Red.) nicht gemacht.
◆ Ist der FCO in der Tabelle etwa dort, wo er hingehört?
Schlussendlich ist man immer dort, wo man hingehört. Ob das für uns das Richtige ist, lasse ich jetzt mal offen.
◆ Woran werden Sie den Sommer über vor allem arbeiten?
An der Zukunft, sportlich wie strukturell.
◆ Welches war der schönste Moment der Saison?
Das waren die Woche Ferien für mich im Trainingslager sowie der Sieg gegen Menzo Reinach und die damit verbundene Sicherung des Ligaerhalts.
◆ Und welchen würden Sie am liebsten vergessen?
Das persönliche Entlassungsgespräch mit Andy, das wie fast immer ich alleine führen musste.
◆ Wissen Sie schon, ob es Wechsel in der Mannschaft geben wird?
Es wird sicher Wechsel geben, aber die sind Stand jetzt noch nicht definitiv.
Susanne Loacker